Werders Linksverteidiger vor interessantem Duell mit Ex-Kollege Farfan / Auch Hunt und Arnautovic im Fokus

Kann Lukas Schmitz die Schalker Rakete stoppen?

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Spannender Zweikampf: Werders Lukas Schmitz (l.) gegen Schalkes Jefferson Farfan.

Bremen - Werder auf Schalke – da gibt’s heute Nachmittag (15.30 Uhr) einige spannende Duelle, die im Duell des Tabellen-Siebten beim Zweiten entscheidend sein könnten:

Schmitz - Farfan

Seit vier Partien ist Lukas Schmitz (24) in Werders Startelf. Auf sein „Heimspiel“ freut sich der in Hattingen im südlichen Ruhrgebiet geborene Linksverteidiger natürlich besonders: „Bei Schalke habe ich noch einige alte Kameraden.“ Allerdings wartet eine sehr knifflige Aufgabe auf ihn: Er muss irgendwie Jefferson Farfan (28) ausbremsen. Der Peruaner mit dem Raketenantrieb ist in Topform: drei Tore (in der gesamten Vorsaison waren es vier), dazu vier Vorlagen – die Spezialität des Schalker Rechtsaußen. „Ich muss richtig eng dran sein. Wenn er Tempo aufnimmt, ist er ganz schwer zu stoppen“, weiß Schmitz. Der Bremer (noch ohne Tor und Assist) muss beweisen, dass der Eindruck der vergangenen Wochen stimmt und er sich in der Defensive stabilisiert hat. Coach Thomas Schaaf glaubt an Schmitz: „Er macht das gut, spielt sehr konzentriert. Lukas hat sich weiterentwickelt.“

Hunt - Jones

Gemeinsam mit Stürmer Nils Petersen (drei Tore, vier Vorlagen) ist Aaron Hunt (fünf Tore, zwei Vorlagen) Werders bester Scorer. Das Kapitänsamt, das er vorübergehend vom verletzten Clemens Fritz übernommen hat, scheint den Mittelfeldmann zu beflügeln. Gegen Mainz (2:1) traf Hunt zuletzt doppelt. Heute bekommt er es aber mit einem richtig unangenehmen Gegenspieler zu tun. Jermaine Jones, der mit Roman Neustädter die Schalker „Doppel-Sechs“ bildet, gilt als kompromissloser Abräumer, der gerne mal dazwischenfegt. In der vergangenen Saison sah der 31-jährige US-Nationalspieler 14 Gelbe Karten – in 20 Bundesliga-Spielen. In dieser Serie sind es erst zwei Verwarnungen, an seinem extrem körperbetonten Spiel hat sich aber nichts geändert. Ob sich Hunt den Schneid abkaufen lässt? Teamkollege Zlatko Junuzovic glaubt es nicht: „Aaron hat enorme Qualität und auch das Auge, die Bälle gekonnt reinzuspielen. Oder er kommt selbst zum Abschluss. Ich denke, für ihn ergeben sich sehr gute Situationen.“

Arnautovic - Fuchs

Offensivstark sind beide Österreicher. Werders rechter Flügelmann Marko Arnautovic (23) hat vier Tore vorbereitet – genau wie Schalkes Linksverteidiger Christian Fuchs. Wichtig für Arnautovic: Er muss defensiv weiter so fleißig mitarbeiten wie zuletzt, um seinen Teamkollegen aus der Nationalmannschaft nicht zur Entfaltung und zum Flanken kommen zu lassen. Denn die Hereingaben des „Schlangen-Fuchsers“ (seine Königspython und seine Königsnatter heißen Diethilde und Goldi) mit links sind brandgefährlich. In der Defensive ist Fuchs jedoch anfällig, mit seiner Dynamik kann Arnautovic den Schalker in Verlegenheit bringen. · mr

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