Lukimya: „Die Chance will ich nutzen“

Kampfansage nach dem Comeback

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Assani Lukimya ·

Bremen - Jetzt darf er also wieder ran – jedenfalls spricht nichts dagegen, dass Assani Lukimya am Sonntag im Heimspiel gegen Hannover 96 in Werders Startelf steht. Denn erstens „bin ich wieder topfit“, berichtete der 27-Jährige nach seiner auskurierten Beckenkamm-Verletzung.

Zweitens – das war auch der Grund seiner Einwechslung am Samstag in Wolfsburg – fällt Sebastian Prödl, sein schärfster Konkurrent auf der Innenverteidiger-Position, zwei Wochen lang aus. Der Österreicher musste wegen einer Zerrung raus.

„Für Basti tut es mir leid, weil er zuletzt gute Spiele gemacht hat“, meinte Lukimya. Gleichzeitig „bin ich froh, dass ich wieder die Chance habe – und die muss ich nutzen“, hat sich der Kongolese vorgenommen. Aber ein Nachgeschmack bleibt, wie er einräumt: „Klar wäre ich gern vor allem wegen meiner Leistung wieder zurückgekehrt, aber der Trainer hat ja gesagt, dass er uns auf dem gleichen Level sieht.“ Jetzt möchte er für mehr Konstanz sorgen: „Zuletzt hatte ich den Eindruck, dass wir zwei Schritte nach vorn und dann wieder einen zurück machen. Wir müssen es mit einfachen Mitteln versuchen.“ Soll heißen: „Hinten sicherer werden und schneller spielen.“

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Werders Verletzungssorgen im Sturm wollte Lukimya jedenfalls nicht als Entschuldigung für die Niederlage in Wolfsburg gelten lassen: „Die da vorn können auch keine Tore schießen, wenn sie keine Bälle bekommen. Wir waren insgesamt schlecht.“ Um im nächsten Nordderby gegen „96“ zu punkten, forderte „Luki“ ein besseres Zweikampfverhalten. Wie das aussehen soll, zeigte er gleich mal im anschließenden Nachmittagstraining, als Lukas Schmitz nach einem Zweikampf mit Lukimya liegen blieb und sich minutenlang mit schmerzverzerrtem Gesicht am rechten Fuß behandeln ließ. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Schmitz in den Boden getreten war. Trotzdem ist Vorsicht angesagt – denn der kantige Lukimya ist zurück. · ck

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