Kampfansage an Leverkusen

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Thomas Eichin

Bremen - Die Partie war noch gar nicht lange beendet – und draußen bedankten sich die Spieler noch bei den Fans, da war Thomas Eichin schon wieder im Angriffsmodus. Der Werder-Sportchef dachte nach dem 2:0-Sieg gegen Hertha schon an den nächsten Dreier.

Und zwar bei keinem Geringeren als Champions-League-Anwärter Bayer Leverkusen. „Nicht nur Leverkusen muss dieses Spiel unbedingt gewinnen, sondern wir auch. Ich will in der Tabelle noch nach oben klettern“, meinte Eichin.

Aktuell ist Werder Zwölfter. Der Sprung auf Platz neun ist noch drin, genauso wie der Absturz auf Rang 14. Finanziell ist das extrem wichtig, denn jeder Platz in der TV-Geldrangliste bedeutet bekanntlich knapp eine Million Euro Unterschied.

Doch Eichin geht es nicht nur ums Geld, sondern auch um die Ehre. Und die wurde im Sommer ziemlich angekratzt. „Wir wissen alle noch, als was wir vor der Saison gehandelt wurden – als Absteiger Nummer eins oder zwei“, erinnerte der 47-Jährige und kündigte kämpferisch an: „Das werde ich diese Woche noch nutzen und vor den Spielern ansprechen.“

Eichin will die Werder-Profis noch mal auf Attacke trimmen. Coach Robin Dutt hält das gegen seinen Ex-Club eigentlich für unnötig: „Ich kenne uns alle. Im Laufe der Woche werde ich in jedem Einzelnen die große Motivation aufsteigen sehen, auch am letzten Spieltag noch einmal was zu reißen.“ · kni

Die Noten: Werder - Hertha

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