Torwart Sebastian Mielitz fordert gegen Hannover die totale Leidenschaft

„Kämpfen bis zum Umfallen“

„Einer muss für den anderen einstehen“, fordert Bremens Torwart Sebastian Mielitz, der morgen erneut Tim Wiese vertritt.

Von Arne Flügge · Sebastian Mielitz ist nicht gerade der Lautsprecher der Mannschaft. Er konzentriert sich lieber auf seine Arbeit. Cool, aber immer ein wenig mit dem Schalk eines Lausbuben im Nacken.

Vor dem Bundesliga-Heimspiel morgen (17.30 Uhr) gegen Hannover 96 hat sich der Vertreter von Tim Wiese aber einmal von einer anderen Seite gezeigt und eine klare Forderung an sich und die Mannschaft formuliert: „Wir müssen kämpfen bis zum Umfallen. Jeder von uns. Wir müssen geschlossen auftreten, und jeder muss für den anderen einstehen. Nur so funktioniert es“, sagte der Torwart von Werder Bremen.

Der 21-Jährige, der in Mainz eine starke Leistung abgeliefert hatte, will sich gegen Hannover mit einem Punkt nicht zufrieden geben. „Wir müssen unbedingt gewinnen. Gegen Mainz haben wir zwar Selbstvertrauen getankt. Das 1:1 war gut für die Moral, aber unterm Strich war es nur ein Punkt. Wir müssen uns jetzt endlich mal für unsere tägliche harte Arbeit im Training belohnen und einen Sieg feiern“, erklärte der Keeper.

Mielitz, der Wiese morgen und dann noch einmal nächste Woche im großen Nordderby beim Hamburger SV vertritt, ist auch sehr zuversichtlich, dass die drei Punkte in Bremen bleiben: „Die ganze Mannschaft ist hochmotiviert. Wir wissen, worum es geht.“

Er selbst freut sich, wieder im Tor stehen zu dürfen. Doch Nervosität sucht man im Abstiegskampf beim Youngster vergeblich: „Es ist doch fantastisch, vor eigenem Publikum zu spielen. Ich freue mich sehr auf die Partie.“

Auch Torsten Frings setzt auf den Heimvorteil. „Wir tun uns zu Hause nicht ganz so schwer, und ich hoffe, dass unsere Fans uns wieder nach vorn pushen. Ich habe ein gutes Gefühl.“

Training am Freitag

Werder-Training vor dem Hannover-Spiel

Doch damit allein ist es natürlich nicht getan. „Wir wollen unsere Fans mit einem guten Spiel mitreißen“, hofft Rechtsverteidiger Clemens Fritz: „Wir haben in Mainz gesehen: Die Mannschaft lebt noch. Natürlich kann man von uns im Moment nicht den großen spielerischen Glanz erwarten. Doch man kann erwarten, dass wir Kampf und Leidenschaft einbringen. Und das werden wir tun.“

Schließlich ist die Lage im Abstiegskampf für die Bremer momentan bedrohlich. „Und da zählen für uns nur die Punkte, dafür werden wir alles geben“, meinte Fritz.

Dass der Druck von Spiel zu Spiel wachse, dessen ist sich der 30-Jährige bewusst. „Wir stecken ja nicht erst seit gestern in der Situation. Wir wissen das einzuschätzen.“

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