Nouri sortiert viele große Namen aus

Kader ohne Kainz und die Garcias

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Florian Kainz

Bremen - Als Santiago Garcia in privater Kleidung aus der Kabine kam, konnte man schlussfolgern: Okay, der Argentinier hat es nach seiner langen Verletzungspause noch nicht wieder in den Kader geschafft. Als wenig später auch Ulisses Garcia im grauen Jogginganzug statt im Werder-Trainingsanzug gen Auto schlurfte, schien ebenfalls klar: der Schweizer hat den Wettstreit mit Janek Sternberg verloren.

Und als schließlich 3,5-Millionen-Euro-Einkauf Florian Kainz in zivil das Weserstadion verließ, ließ sich mutmaßen, dass Werder-Trainer Alexander Nouri bei seiner Kaderzusammenstellung nach Überzeugung und nicht nach Marktwert oder Einkaufspreis handelt. Statt Kainz steht vermutlich erneut U 23-Mann Niklas Schmidt im Aufgebot für das Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr) bei Darmstadt 98. Eine Bestätigung durch den SV Werder gab es nicht, der Club verkündet nicht mehr, wer im 18er-Aufgebot steht.

Es darf nach den Eindrücken, wer wie das Stadion verließ, dennoch davon ausgegangen werden, dass Stürmer Ousman Manneh und Verteidiger Milos Veljkovic auch gegen Darmstadt dabei sind. Ob sie allerdings ihre zuletzt gegen den VfL Wolfsburg eingenommenen Startelf-Plätze gegen Aron Johannsson und Lamine Sane verteidigen können, muss bezweifelt werden. Aber wer weiß, ob Nouris Mut nicht auch in diesem Fall größer ist als die Namen der Spieler.

Gar keine Rolle spielen bei dem Interimscoach offensichtlich Thanos Petsos, Sambou Yatabare und Fallou Diagne. Das Trio fehlte sogar beim geheimen Abschlusstraining, gilt aber nicht als verletzt. Maximilian und Johannes Eggestein sind erneut an die U  23 abgegeben. 

csa

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