Junuzovic sieht in Di Santo und Ujah ein kongeniales Duo

Das gute Gefühl

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Zlatko Junuzovic freut sich über harmonierende Stürmer und einen souveränen Torhüter.

Bremen - Zlatko Junuzovic freut sich schon auf morgen. Tag der Fans am Weserstadion, Testspiel gegen den FC Sevilla, Premiere für das neue Auswärtstrikot. Das ist ausnahmsweise mal nicht weiß, grün oder schwarz, sondern dunkelblau mit einer Tendenz ins Violette. „Ich hatte es noch nicht an, weiß nicht wie es mir steht“, sagt Junuzovic und fügt mit einem Grinsen an: „Wahrscheinlich gut.“

Er mag die neue Arbeitskleidung jetzt schon. Denn bei Austria Wien, seiner Station vor dem SV Werder, habe er in violett gespielt – „es waren nur gute Zeiten“, meint er.

Ja, ja, die guten Zeiten. In Bremen sollen sie zurückkommen. Sportlicher Aufschwung, neue Erfolge, positive Geschäftsbilanzen – alles in Planung, alles noch Theorie. Zlatko Junuzovic soll für die Umsetzung sorgen. Im Februar hat er sich dem Werder-Weg mit Haut und Haaren verschrieben, als er seinen Vertrag bis 2018 verlängert hat. Jetzt kämpft er auch darum, dass es voran geht mit seinem Club. Und dafür, das betont der österreichische Mittelfeldspieler bei jeder Gelegenheit, ist eine starke Mannschaft der Motor.

Zu einer starken Mannschaft gehört ein starker Torwart, den Werder in Person von Felix Wiedwald geholt hat – urteilt jedenfalls Junuzovic: „Felix hat das bislang souverän gemacht. Ich glaube, dass man diese Position jetzt abhaken kann.“ Außerdem braucht es eine gute Abwehr (wo es bei Werder auf der linken Seite noch hakt), ein gutes Mittelfeld (mit Junuzovic selbst als Herzstück und vielen Talenten) sowie einen guten Sturm. Und das ist der Part, der Junuzovic sowohl das Lachen ins Gesicht zaubert als auch die Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Glücklich macht, wie Franco Di Santo und Anthony Ujah miteinander harmonieren. Auf dem Platz und auch im Privatleben. Die Geschichte vom Schwimmunterricht für Ujah im Hotelpool ist schon jetzt legendär, beim Golfen gestern lachte der eine den anderen aus – aber Tore schießen beide eben auch. Jeweils fünf sind es bislang in den Vorbereitungsspielen. Junuzovic hat zwar nicht mitgezählt, dafür aber einen klaren Eindruck: „Ich denke, Franco hat in Toni einen kongenialen Partner gefunden. Die beiden können jede Viererkette beschäftigen und für viel Unruhe beim Gegner sorgen“, erklärt der 27-Jährige und bezeichnet das Duo Di Santo/Ujah als „die beste Konstellation, mit der wir starten können“.

Training am Donnerstag

Allerdings ist die Frage, ob Werder die Saison wirklich mit Franco Di Santo durchplanen kann, immer noch offen. Was für die besagten Sorgenfalten bei Junuzovic sorgt. „Ich habe aber das gute Gefühl, dass er bleibt. Es spricht alles dafür, dass wir mit Franco und Toni in die Saison gehen“, meint der Österreicher. Wieso, weshalb? Diese Antwort bleibt der Bremer Vorlagenkönig (15 Assists in der vergangenen Saison) schuldig.

csa

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