Junuzovic hofft auf noch mehr Standard-Tore

Die Waffe mit den Schränken

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"Das ist alles Übungssache", sagt Zlatko Junuzovic zu den gefährlichen Standards des SV Werder.

Bremen - Für Zlatko Junuzovic ist die Sache klar. „Standards sind Kopfsache“, sagt der Werder-Profi und erklärt: „Du musst entschlossen in den hohen Ball reingehen.“ So wie Assani Lukimya, der erst im Pokal gegen Illertissen und nun auch beim Bundesliga-Start in Berlin seinen Körper in eine Freistoß-Hereingabe von Junuzovic wuchtete und den Ball über die Linie beförderte – mal mit dem Kopf, mal mit dem Rücken.

„Ich hoffe, Standards werden eine Waffe von uns. Wir haben ja die Schränke dafür“, findet Junuzovic.

Es ist eine dieser positiven Erkenntnisse aus dem Berlin-Spiel. Junuzovic hat allerdings auch viele negative Eindrücke mitgenommen. Diese Passivität aus der ersten Halbzeit hat ihm gar nicht gefallen und ärgert ihn noch immer. „Wir müssen giftiger, entschlossener und aggressiver agieren. Man muss von der ersten Sekunde an sehen, dass wir die Fifty-Fifty-Duelle auf dem Platz gewinnen wollen.“ So wie nach dem 0:2-Rückstand. „Da haben wir unser zweites Gesicht gezeigt“, hebt Junuzovic durchaus mit Stolz hervor, mag das allein aber so nicht stehen lassen: „Es muss der nächste Schritt in unserer Entwicklung sein, unsere Leistung über einen längeren Zeitraum im Spiel abzurufen.“ 90 Minuten schaffe das sicher keine Mannschaft, aber nur 40 Minuten wie in Berlin seien viel zu wenig, um in der Bundesliga zu bestehen.

Großer Respektvor Hoffenheim

Vor allem nicht gegen den nächsten Gegner. „Hoffenheim ist eine riesen, riesengroße Herausforderung für uns“, warnt der 26-Jährige schon mal ausdrücklich vor dem ersten Heimspielgegner am Samstag im Weserstadion. Bis dahin wird Hoffenheim noch ausführlich analysiert und speziell beim Geheimtraining am Donnerstag und Freitag an den Standards gefeilt. „Das ist alles Übungssache“, sagt Junuzovic und grinst zufrieden: „Natürlich gibt es einem Selbstvertrauen, wenn die Freistöße zu Toren führen.“

kni

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