Man muss etwas riskieren, bevor es zu spät ist

Born schwärmt von Bode

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Jürgen Born

Bremen - Jürgen Born und Willi Lemke sind gewiss keine Freunde. Da könnte man meinen, dass der ehemalige Werder-Boss (Born) den Machtverlust des Noch-Aufsichtsratschefs (Lemke) mit einer gewissen Freude kommentiert.

Doch das tut der 74-Jährige nicht. Er verkneift sich öffentliche Spitzen und lobt lieber seinen Ex-Club für den Richtungswechsel in der Finanzpolitik. „Ich finde es sehr gut, dass man alteingefahrene Wege verlässt und einige Tabuthemen wie eine überschaubare Verschuldung angepackt hat. Man muss etwas riskieren, bevor es zu spät ist“, findet Born.

Dass Ex-Nationalspieler und Werder-Ikone Marco Bode demnächst Vorsitzender des Aufsichtsrates ist, begrüßt Born ausdrücklich – er schwärmt: „Marco Bode ist der perfekte Mann für diese Position. Er ist bodenständig, sehr beliebt und eloquent. Er hat sein ganzes Profi-Leben bei Werder verbracht, ist Rekordtorschütze des Vereins (mit 101 Treffern, Anm. d. Red.) und hat Fußballkompetenz. Und weil er schon seit zwei Jahren im Aufsichtsrat ist, weiß er in etwa, wie der Hase läuft.“

mr

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