Sandro Wagner fiebert dem Mannschaftstraining entgegen

„Es juckt im Fuß“

Schwitzen für das große Ziel: Bremens Stürmer Sandro Wagner.

Bremen - Von Arne Flügge · Die Ungeduld wächst mit jedem Tag. „Wenn ich die Mannschaft spielen sehe, würde ich am liebsten von der Tribüne auf den Platz laufen und mitmachen“, sagt Sandro Wagner.

Werder Bremens Stürmertalent, Ende Januar von Zweitligist MSV Duisburg verpflichtet, kann es kaum noch erwarten, bis er endlich mit der Mannschaft trainieren darf. „Es juckt im Fuß. Das kann man nicht beschreiben. Ich hoffe, dass ich jetzt bald das Okay vom Doktor bekomme“, sagt der 22-Jährige.

Das könnte jetzt schnell kommen. „Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen einsteigen kann“, erklärt Wagner, der seinen Kreuzbandriss im rechten Knie nach eigenem Bekunden auskuriert hat. „Das Knie hält, und auch die Fitness ist gut“, berichtet der junge Angreifer, der sich seit seinem Wechsel zu Werder zweimal täglich in der Reha quält. Mit Erfolg, wie er sagt: „Ich kann mittlerweile alles machen: Zweikämpfe, Torschuss – das Knie bereitet überhaupt keine Probleme mehr.“

Zu seinen neuen Teamkollegen hat Wagner bereits viel Kontakt gehabt. „Ich sehe sie ja jeden Tag in der Kabine. Ich bin von der Mannschaft super aufgenommen worden, mit einigen Spieler unternehme ich auch privat schon etwas. Das hätte nicht besser laufen können“, erzählt Sandro Wagner.

Nun will er endlich auf dem Platz zeigen, warum ihn Werder für viereinhalb Jahre bis zum 30. Juni 2014 unter Vertrag genommen hat. „Ich muss jetzt schnell zu meiner Form finden und zeigen, was ich kann“, sagt der Stürmer. Sein großes Ziel für den Rest der Saison: „Ich hoffe, dass ich noch ein paar Spiele für Werder machen kann. Das wäre schön.“

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