Jubel bei Prödl, wieder Jammer bei Almeida

Sebastian Prödl und seine Österreicher starteten mit einem 2:0 gegen Kasachstan in die Quali.

Bremen - (mr) · Achtung, Werder! Die Bayern sind in Ballerlaune. Bei den Länderspielen am Dienstag präsentierten sich die Profis des nächsten Bremer Gegners (Samstag, 18.30 Uhr) extrem torhungrig.

Innenverteidiger Holger Badstuber lieferte beim deutschen 6:1 gegen Aserbaidschan eine tolle Leistung ab und traf – genau wie Stürmer Miroslav Klose, der sogar doppelt zulangte. Und auch auf den Münchner Abwehrchef Daniel van Buyten muss Werder im Nord-Süd-Hit höllisch aufpassen: Der Belgier erzielte beide Tore beim 2:3 in der Türkei, sein Teamkollege Hamit Altintop war für die Gastgeber erfolgreich.

Die Bremer hingegen erlebten fast alle einen Länderspieltag zum Vergessen. Per Mertesacker erlitt gegen Aserbaidschan eine schwere Gesichtsverletzung und musste früh ausgewechselt werden. Tim Wiese saß als diesmal dritter Keeper lediglich auf der Tribüne. Immerhin durfte Marko Marin als „Joker“ eine halbe Stunde ran.

Andere Werder-Profis standen in der Startelf, kassierten aber Niederlagen. Hugo Almeida zum Beispiel: Der Stürmer spielte zwar durch, verlor aber mit Portugal in Norwegen (0:1) – und hat mit seinem Team nach zwei Partien der EM-Qualifikation nur einen mageren Punkt auf dem Konto. Zum Auftakt hatte es ein peinliches 4:4 gegen Zypern gegeben. Noch schlechter sieht’s bei den Finnen aus, die in den Niederlanden unterlagen (1:2) und noch punktlos sind. Werder-Verteidiger Petri Pasanen hatte seine Mannschaft als Kapitän aufs Feld geführt, konnte die beiden frühen Gegentore durch den Neu-Schalker Klaas-Jan Huntelaar (7./16.) aber auch nicht verhindern.

Ebenfalls mit 1:2 hatte Sebastian Boenisch im zweiten Länderspiel für sein Geburtsland Polen das Nachsehen. Der EM-Gastgeber von 2012 verlor seinen Test gegen Australien.

Für Marko Arnautovic platzte sogar ein kleiner Traum. Der Bremer Stürmer sorgte zwar in Schottland per Weitschuss für das frühe 1:0 der österreichischen „U 21“ (10.), doch am Ende stand’s 1:2 – damit belegt Österreich in der Qualifikationsgruppe lediglich Platz drei und verpasst somit, genau wie der deutsche Nachwuchs, die EM 2011.

Landsmann Sebastian Prödl durfte dagegen jubeln. In der deutschen Qualifikationsgruppe feierte der Abwehrmann im ersten Spiel mit Österreich ein – allerdings sehr mühsames – 2:0 gegen Kasachstan.

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