Rolff lobt Akpala nach Tor beim 2:0 gegen Braunschweig / „Das war sehr wichtig für mich“

„Josephs Formkurve zeigt nach oben“

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Ein Tor und viel Spielzeit: Werder-Stürmer Joseph Akpala (links) tankte gestern ein bisschen Selbstvertrauen. ·

Bremen - Es war lausig kalt gestern Nachmittag, doch Joseph Akpala lächelte. Endlich durfte sich der Nigerianer – wie die anderen Werder-Profis aus der zweiten Reihe – mal länger zeigen.

Und sein Treffer zum 2:0 (1:0)-Endstand im Test auf „Platz 11“ gegen Zweitligist Eintracht Braunschweig, der wie Werder ein Team aus Reservisten und Talenten aufgeboten hatte, tat dem 26-Jährigen zusätzlich gut. „Es ist perfekt, so viel Spielzeit zu bekommen. Die 90 Minuten waren sehr wichtig für mich – und das Tor ist es natürlich auch“, sagte Akpala, der auch noch ein Lob von Co-Trainer Wolfgang Rolff einheimste: „Er hat gezeigt, wie wertvoll er sein kann, hat den Ball gehalten und viel für die Mannschaft gearbeitet. Das hat er sehr gut gemacht und die Leistung mit dem Tor gekrönt. Josephs Formkurve zeigt nach oben, so muss er weitermachen.“

Würde Akpala auch gerne, doch am Samstag im Auswärtsspiel beim FC Bayern wird er wieder auf der Bank sitzen. Sturmkonkurrent Nils Petersen steht mit elf Saisontoren (vier in fünf Rückrundenspielen) derzeit überhaupt nicht zur Diskussion. „Nils ist sehr gut drauf“, weiß Akpala, der (notgedrungen) weiter auf seinen dritten Startelfeinsatz wartet: „Natürlich würde ich gerne mehr spielen, aber ich bleibe geduldig.“

Gestern betrieb Akpala mit seinem 2:0 (60.), als er aus zehn Metern mit rechts ins kurze Eck traf, schon mal ein bisschen Eigenwerbung. Das wollten auch die anderen Reservisten aus dem Profiteam tun, doch es gelang ihnen – vor den Augen des neuen Geschäftsführers Thomas Eichin – nicht so richtig. Keeper Richard Strebinger war fast beschäftigungslos. Linksverteidiger Florian Hartherz hatte einige Mühe, seine Seite unter Kontrolle zu behalten. Özkan Yildirim (zur Pause wegen eines Schlags auf die Wade sicherheitshalber ausgewechselt) konnte sich im zentralen Mittelfeld kaum in Szene setzen – genau wie Johannes Wurtz als Rechtsaußen. Testspieler Omar Jasseh, insgesamt recht unauffällig im Mittelfeld, bereitete immerhin das 1:0 durch Dennis Wegner vor (22.).

Werder besiegt Braunschweig im Testspiel

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Solide Leistungen zeigten Winter-Neuzugang Mateo Pavlovic und Felix Kroos, die in der Innenverteidigung wenig anbrennen ließen, sowie Tom Trybull im defensiven Mittelfeld. „Tom hat nach vorne gespielt und sich nicht mehr so nach hinten gedreht“, analysierte Rolff, der mit dem Auftritt insgesamt zufrieden war: „Es ging hauptsächlich um Spielpraxis – es war eine gute Mannschaftsleistung.“

Werder: Strebinger (80. Duffner) - Obst, Pavlovic, Kroos, Hartherz, Trybull, Jasseh (70. Rehfeldt), Wurtz (56. Nagel), Yildirim (46. Hernandez), Wegner (62. Hahn), Akpala. · mr

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