Arnautovic meldet Ansprüche auf einen Platz in der Startelf an – aber er macht es dezent

Joker? Bitte nicht schon wieder

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Marko Arnautovic.

Bremen - Das wichtige Tor zum 1:1 gegen Hoffenheim? Es ging auf das Konto von Marko Arnautovic. Der Treffer, der im Nordderby gegen den Hamburger SV (3:1) die Entscheidung brachte? Wieder war es Arnautovic.

Zwei Treffer in zwei Spielen – es gab Zeiten, in denen diese Erfolgserlebnisse Reaktionen bei dem Stürmer hervorgerufen hätten, die irgendwo zwischen großspurig und übergeschnappt anzusiedeln gewesen wären. Vorbei.

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Zwar meldet der Österreicher auch jetzt für das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg am Samstag seine Ansprüche auf einen Platz in der Startelf an, doch er ist kultivierter geworden. „Ich hoffe nicht, dass ich der Joker bleibe“, sagt er mit Verweis auf das Derby. Das hatte für ihn erst in der 71. Minute begonnen. Gegen den „Club“ will er den Anpfiff auf dem Platz, nicht auf der Bank erleben. „Ich hoffe, dass es so kommt“, sagt Arnautovic. Er müsste dafür den seit sechs Partien torlosen Markus Rosenberg verdrängen.

Es ist nicht unbedingt ein offenes Rennen. Denn Rosenberg hat sich trotz vergebener Chancen und enormen Pfostenpechs als Partner von Claudio Pizarro profiliert. Arnautovic dagegen leidet immer noch unter einer Aktion, die bald schon eine Halbserie zurückliegt. Gegen Hannover 96 hatte er „Rot“ gesehen – es war ein Bruch. „Bis dahin hatte ich eine gute Phase. Jetzt hoffe ich, dass diese gute Phase zurückkommt“, sagt er.

Die zwei Tore sollen jedenfalls nur der Anfang gewesen sein. „Es wäre schön, wenn es so weitergeht. Ich weiß, dass ich noch mehr kann“, behauptet Arnautovic und verrät noch schnell die zwei Gründe, die ihm sein oft rüpeliges Auftreten („Ich habe viel Unsinn gemacht“) ausgetrieben haben. Erstens: „Die Leute hier bei Werder haben mir viel beigebracht.“ Zweitens: „Ich habe seit einem Jahr eine Freundin, bin glücklich. Und man will ja im Leben glücklich sein.“ · csa

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