Lob für Johannsson nach den ersten Einheiten: „Er weiß, wo das Tor steht“

Aron – der Anpassungsfähige

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Ein Haken – und der nächste Abschluss: Werders neuem Stürmer Aron Johannsson machten die ersten Trainingseinheiten unter besonderer Beobachtung nichts aus.

Bremen - Alle mögen Aron! Erst seit knapp einer Woche ist Werders neuer Stürmer Aron Johannsson in Bremen, doch die bisherigen Urteile über den 24-Jährigen fallen durchweg positiv aus – wenn auch nach bisher nur drei gemeinsamen Trainingseinheiten mit der Mannschaft. „Aber was ich schon mal gesehen habe: Er weiß auf jeden Fall, wo das Tor steht“, berichtet Kapitän Clemens Fritz.

Mit Blick auf ein mögliches Debüt des US-Nationalspielers mit isländischen Wurzeln schon am Samstag gegen Schalke warnt Fritz jedoch vor einer allzu großen Erwartungshaltung: „Ich weiß nicht, wie die Planungen aussehen, aber ich glaube, dass man ihm auch Zeit geben muss. Es ist eine Umstellung von Holland auf Deutschland“, sagt der 34-Jährige mit Blick auf den vom niederländischen Erstligisten AZ Alkmaar gekommenen 24-Jährigen: „Er muss sich auch erstmal an die Mannschaft und die Abläufe hier gewöhnen.“

Mittelfeldspieler Philipp Bargfrede hat da allerdings keine Bedenken: „Aron ist sehr umgänglich – und bei uns ist es ohnehin nicht schwer, in eine Mannschaft reinzukommen.“ Es sei „ganz wichtig“ gewesen, dass Werder relativ kurz nach Franco Di Santos abruptem Abschied einen neuen Angreifer verpflichtete: „Nominell haben wir sonst ja nur zwei richtige Stürmer – Anthony Ujah und Melvyn Lorenzen“, erinnert der 26-Jährige: „Natürlich können auch andere vorn spielen, aber so viele sind es trotzdem nicht.“

Als weiteren Pluspunkt nennt Fritz, dass der Blondschopf aus Island „nicht so viele Anpassungsschwierigkeiten“ haben dürfte – dank der Mentalität und der Sprache: „Die Chancen, dass man als Nordeuropäer wenigstens Englisch spricht, sind größer, als wenn man aus Südamerika kommt.“

Gut möglich also, dass das Bundesliga-Debüt von Aron Johannsson nicht lange auf sich warten lässt.

ck

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