Werder-Torwart will Tschechiens Nummer eins werden

Pavlenka fühlt sich vom Barcelona-Gerücht geehrt

Jiri Pavlenka will sich nur auf Werder Bremen konzentrieren.
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Jiri Pavlenka will sich nur auf Werder Bremen konzentrieren.

Bremen - Es ist ein offenes Rennen – und das bleibt es auch. Ob Jiri Pavlenka die neue Nummer eins im Tor der tschechischen Nationalmannschaft wird, „entscheidet sich frühestens im März“, sagt der Keeper des SV Werder. Bis dahin werden er und seine Mitbewerber Tomas Vaclik (FC Sevilla) und Tomas Koubek (Stade Rennes) weiter reihum getestet.

Seitdem Jaroslav Silhavy den Posten des Nationaltrainers von Karel Jarolim übernommen hat, liefern sich die Torhüter einen Dreikampf – mit Pavlenka als Herausforderer. Bis zum Trainerwechsel im September nach dem 1:5 gegen Russland war Vaclik erste Wahl, Koubek die Nummer zwei und Pavlenka der, der sich hinten anstellen musste.

Doch von den vier Spielen unter Silhavy hat Pavlenka zwei gemacht, Vaclik ebenfalls. Den Spanien-Legionär sieht der Werder-Profi aktuell auch noch im Vorteil: „Ich bin mir seiner Entwicklung bewusst. Er spielt mit Sevilla in der Europa League, da ist er mir einen Schritt voraus.“

Pavlenka: „Die letzten Länderspiele sind mir ganz gut gelungen“

Pavlenkas internationale Erfahrung beschränkt sich auf vier Spiele in der Europa-League-Qualifikation mit Slavia Prag und auf sieben Länderspiele – das letzte beim 1:0-Testspielsieg in Polen. Pavlenka hielt überragend, sammelte Pluspunkte. „Ich glaube,“ sagt er, „die letzten Länderspiele sind mir ganz gut gelungen.“

Weil dem 26-Jährigen in den vergangenen 15 Monaten mehr gelungen als misslungen ist, steht er angeblich beim FC Barcelona auf der Optionsliste für mögliche Nachfolger des unzufriedenen Ersatzkeepers Jasper Cillessen. Doch davon, meint Pavlenka, hat er auch nur aus Medien erfahren. „Ich lese natürlich gerne, dass ich für so einen großen Club interessant sein soll. Aber ich konzentriere mich nur auf Werder Bremen und interessiere mich nicht für irgendwelche Schlagzeilen.“

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Über seinen Umgang mit Fehlern spricht Jiri Pavlenka von Werder Bremen im Interview mit der DeichStube. Es war ein unorthodoxes Spiel mit unorthodoxen Systemen – die Taktik-Analyse zur 2:3-Pleite von Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim. Am letzten Tag der Transferphase hat Frank Baumann noch einmal zugeschlagen – Werder Bremen steht unmittelbar vor der Verpflichtung von Leonardo Bittencourt von der TSG 1899 Hoffenheim. Im Duell um die schwedische Meisterschaft hat der ehemalige Werder-Stürmer mit seinem Club Hammarby IF die Tabellenführung übernommen.

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