Prödl erklärt Hunts Wandel

„Jetzt geht er auf die Leute zu“

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Der Blick von Aaron Hunt geht nicht mehr gen Boden, sondern nach vorne – auf und neben dem Platz.

Bremen - Aaron Hunt ist anders geworden. Der Blick geht nicht mehr gen Boden, sondern nach vorne – auf und neben dem Platz. Wie es sich für einen Kapitän gehört. Der 26-jährige Werder-Profi trägt zurzeit die Binde, weil Clemens Fritz verletzt ist.

Hunt macht es richtig gut. Gestern Abend war er nicht nur Anführer und Doppel-Torschütze, sondern eben auch der erfahrene Mann, der den Journalisten klar und deutlich erklärte, warum Werder den Gast aus Mainz mit 2:1 bezwingen konnte: „Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, weil sie erkannt hat, dass wir das heute nicht allein spielerisch lösen konnten. Heute musste gekämpft werden, das haben wir gemacht.“

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Hunt vorneweg – und genau das hatten ihm viele in Bremen jahrelang nicht zugetraut. Der Mittelfeldspieler galt als Riesentalent, der überragende Leistungen aber eben nur dosiert präsentierte. Nun gehört er in fast jedem Spiel zu den Besten. „Es tut ihm gut, dass er in die Verantwortung genommen wurde, nachdem im Sommer viele Spieler den Verein verlassen haben“, meinte Teamkollege Sebastian Prödl und verriet: „Aaron ist eigentlich ein ruhiger Vertreter. Aber jetzt geht er auf die Leute zu.“ Und er trifft – und das nicht nur mit seinem starken linken Fuß. So wie beim 1:0. „Den rechten Fuß hat er eigentlich nur, damit er nicht umfällt“, scherzte Prödl.

Dass  Hunt im Moment fast alles gelingt, hat für ihn selbst einen ganz einfachen Grund: „Ich fühle mich mit dieser Mannschaft einfach wohl auf dem Platz.“ Es gibt also keinen Grund mehr, den Kopf wie früher schnell hängen zu lassen. · kni

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