Trainer Viktor Skripnik nutzt seine Chance

„Er ist jetzt entspannter“

Bremen - Viktor Skripnik sprach nicht über seinen Gemütszustand – das machten andere für den Werder-Trainer. Zum Beispiel Torjäger Claudio Pizarro. Der 3:2-Heimsieg gegen Wolfsburg „war sehr wichtig für ihn, wir alle brauchten das“, meinte der Peruaner und ergänzte: „Ich glaube, er ist jetzt ein bisschen entspannter.“

Nach dem 1:2 gegen Augsburg hatte Skripnik kurz vor dem Aus gestanden. Werder entschied sich nach einer Bedenkzeit aber dafür, erst mal am Ukrainer festzuhalten. Und der 46-Jährige nutzte diese Chance. Auch er habe seinen Anteil daran, dass die Mannschaft diesmal so leidenschaftlich auftrat und um ihre Erstliga-Existenz kämpfte – urteilte Mittelfeldmann Sambou Yatabare: „Der Trainer hat die richtigen Worte gefunden und uns angespornt.“ Zlatko Junuzovic ergänzte mit Blick auf die schwierige Woche nach der Augsburg-Pleite: „Wir haben uns alle gegenseitig gepusht, das Trainerteam uns und wir uns untereinander. Wir haben alle an einem Strang gezogen.“

Während der Partie fiel auf, dass Skripnik deutlich aktiver war als in vielen anderen Spielen. Er stand 90 Minuten lang in seiner Coaching-Zone, gestikulierte und ballte nach Toren die Faust. Hinterher lobte er seine Mannschaft und die Fans – und kündigte an: „Wir schauen nach vorne, wollen weiter akribisch arbeiten, ruhig und nicht hektisch sein.“ - mr

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