Jensens Rückkehr in die Startelf

Steht heute nach langer Zeit mal wieder in der Bremer Startelf: Daniel Jensen.

Bremen - Von Arne Flügge · Der Ausfall von Torsten Frings macht’s möglich: Erstmals seit dem 7. März (0:0 in Hoffenheim) steht Daniel Jensen heute wieder in der Startelf von Werder Bremen.

Der Mittelfeldspieler, der nach einer Achillessehnenoperation monatelang ausgefallen war, soll im Bundesliga-Auswärtsspiel beim SC Freiburg (15.30 Uhr / ab 15 Uhr bei uns im Liveticker) helfen, dass die Bremer Serie von nunmehr 19 Pflichtspielen in Folge ohne Niederlage auch im Breisgau hält. Mehr noch: Bei einem Sieg und etwas Glück kann Werder nach diesem 13. Spieltag sogar neuer Tabellenführer werden. Und gerade deswegen gibt sich Jensen trotz der Bremer Personalsorgen kämpferisch. „Wir haben den Anspruch, ganz oben dabei zu sein. Wenn wir nach ganz oben wollen, müssen wir das Spiel in Freiburg gewinnen“, forderte der 30-Jährige. Jensen wird vermutlich auf der rechten Halbposition im Mittelfeld beginnen. Die Rolle von Frings übernimmt wie schon beim 1:1 gegen Dortmund Jungprofi Philipp Bargfrede. So zumindest waren die Eindrücke aus dem Mannschaftstraining gestern.

„Es ist mir egal, welche Position ich spiele. Wichtig ist für mich, wieder dabei zu sein“, sagte Jensen. Nach der langen Verletzungspause brauche er die Spielpraxis, um wieder zu seinem vollen Leistungsvermögen zu kommen. „Und daher ist der Einsatz gegen Freiburg gut für mich“, erklärt der dänische Nationalspieler.

Ganz bei 100 Prozent sei er zwar noch nicht, aber auf einem guten Weg dorthin: „Natürlich weiß ich, dass ich noch viel Arbeit vor mir habe. Es wird hart. Aber das Spiel wird mir helfen.“

An den SC Freiburg hat der Mittelfeldspieler noch beste Erinnerungen. Vor dem Abstieg der Breisgauer 2005 fuhren die Bremer in Freiburg am 4. Dezember 2004 noch einen deutlichen Sieg ein. 6:0 hieß es damals. Dreifacher Torschütze war Angelos Charisteas. „Doch das Spiel war eine reine Micoud-Show. Er war damals Weltklasse. Ein tolles Spiel mit einem tollen Ergebnis. Ich hätte nichts dagegen, wenn es jetzt noch einmal so laufen sollte“, grinste Jensen.

Dagegen haben die Freiburger freilich etwas. Und Trainer Robin Dutt will von der Schmach von damals gar nichts mehr wissen. „Es war eine andere Zeit, eine andere Mannschaft, eine andere Situation. Jetzt sind wir am Zug“, gab sich der Coach betont kämpferisch. Die Ausfälle der Bremer wollte der Freiburger Coach nicht als Vorteil für seine Mannschaft sehen. „Es ist doch egal, ob Marin mit Pizarro oder mit Almeida spielt. Jede Kombination ist das Beste, was die Liga zu bieten hat“, lobte Dutt die Bremer Offensive in den höchsten Tönen: „Wir haben gehörig Respekt vor Werder. Von der Spielanlage her haben sie die beste Mannschaft der Bundesliga, und sie haben in Thomas Schaaf den besten Trainer der Liga.“

Damit aber nun genug Puderzucker in Richtung Bremen gestreut. Natürlich will Dutt Werder heute schlagen. Komplimente hin oder her. Schließlich hat das jüngste 2:1 in Bochum seiner Mannschaft Auftrieb gegeben. Jetzt soll der nächste Streich folgen: „Wir müssen uns taktisch wieder clever anstellen und gut stehen“, forderte Dutt.

Fragt sich nur, ob die Freiburger ihre Heimschwäche ablegen können. Im Badenova-Stadion gelang in dieser Saison erst ein Sieg. Doch von solchen Statistiken hält Werder-Trainer Thomas Schaaf bekanntlich gar nichts. „Obwohl die Ergebnisse nicht immer stimmten, hat Freiburg viele Mannschaften in Not gebracht und ihnen das Leben schwer gemacht. Wir müssen höllisch aufpassen. Freiburg ist ein unangenehmer Gegner“, urteilte der Coach über den Tabellenzwölften und forderte von seiner Mannschaft volle Konzentration. Schließlich winkt sogar mit ein wenig Glück die Tabellenführung. Sollte Werder beispielsweise 3:0 gewinnen und Leverkusen in München 0:2 verlieren, wäre Werder an der Spitze. „Darum“, sagt Bremens Mittelfeldspieler Daniel Jensen, „ist es umso wichtiger, dass wir das Spiel gewinnen.“

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