Jensen würde so gerne bleiben

Bremen (kni) · Noch ein Knochenödem in einem Werder-Knie: Neben Naldo plagt sich auch Daniel Jensen seit Monaten mit dieser Verletzung herum. Aber anders als der Brasilianer will der 31-Jährige eine Operation unbedingt vermeiden.

„Ich bin schon so lange Fußball-Profi, da finden die in meinem Knie sowieso irgendetwas. Und dann würde ich wahrscheinlich noch länger ausfallen“, glaubt der Däne. Jensen setzt deshalb auf eine spezielle Reha in Kopenhagen – und ist guter Dinge: „In zwei Wochen möchte ich wieder in Bremen sein und dann möglichst bald ins Mannschaftstraining einsteigen.“

Training am Mittwoch

Werder-Training am Mittwoch

Die Zeit drängt, der Mittelfeldspieler steht unter Druck. Im Sommer läuft sein Vertrag aus. Und nach mehreren Verletzungen dürfte Werder kaum Interesse daran haben, den Kontrakt zu verlängern. „Daniel muss erst einmal gesund werden“, sagt Sportchef Klaus Allofs. Jensen kann das verstehen und ist Realist: „So wie es im Moment aussieht, habe ich ab Juli keinen Verein mehr. Aber ich habe einen Traum: Ich möchte ganz schnell fit werden, Werder im Abstiegskampf helfen und dann doch noch verlängern.“

Schließlich sei er nicht ohne Grund schon seit fast sieben Jahren in Bremen. „Ich fühle mich dort sehr wohl, meine Familie auch“, sagt Jensen, für den ein Karriereende nicht in Frage kommt: „Ich kann einfach noch nicht ohne Fußball.“

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