Mittelfeldspieler in Bremen nur noch zweite Wahl – aber mit einem guten Draht zu Olsen

Jensen sieht seine WM-Teilnahme nicht gefährdet

Wenn die Bank zum Stammplatz wird – Daniel Jensen kann ein Lied davon singen.

Bremen (flü) · Die Weltmeisterschaft wirft bereits ihre Schatten voraus. Und Daniel Jensen, Führungsspieler Dänemarks, sitzt bei Werder nur auf der Bank.

„Sie freuen sich, dass ich so viel spiele“, sagt der 30-Jährige mit einem Augenzwinkern auf die Frage, wie denn sein Reservistendasein in der Heimat wahrgenommen wird. „Aber ernsthaft“, fügt Jensen an, „ich stehe in einem guten Dialog mit unserem Nationaltrainer Morten Olsen. Er hat mir gesagt, dass ich fit bleiben und gut trainieren soll. Alles andere kommt dann von allein.“

Bei Olsen ist Jensen gesetzt, bei Werder-Coach Thomas Schaaf längst nicht mehr. Vor kurzem war der Profi sogar zweimal auf die Tribüne verbannt worden. Und als alle erwartet hatten, dass der Däne in Ermangelung von defensiven Mittelfeldspielern gegen Dortmund in der Startformation steht, ließ Schaaf lieber Aaron Hunt statt Jensen auf der Position spielen. „Und es ist in die Hose gegangen“, wie Jensen sagt. Klar hätte auch er gern von Beginn an gespielt, „denn jeder Fußballer will so viel wie möglich auf dem Platz stehen. Doch ich kann nur meine Arbeit machen. Das letzte Wort hat der Trainer.“

Warum Jensen wieder nur auf die Bank musste, „dafür kann es tausend Gründe geben. Einer ist sicherlich, dass ich acht Monate verletzt war und einfach noch nicht so gut sein kann, wie ich es vor meiner Verletzung war“.

Schritt für Schritt zurückkommen, lautet seine Devise, Flucht im Sommer zu einem anderen Verein kommt für Jensen nicht in Frage. „Nein“, sagt der mit einem Vertrag bis 2011 ausgestattete Mittelfeldspieler: „Ich fühle mich wohl hier.“ Jensen könnte sich sogar vorstellen, seinen Vertrag noch einmal zu verlängern. Fragt sich nur, ob Werder das will. Gespräche hat es bislang jedenfalls noch nicht gegeben.

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