Jensen hinkt hinterher

Daniel Jensen

Bremen - (mr) · Eigentlich hätte auch Daniel Jensen gestern Abend in Kopenhagen dabei sein sollen. Doch Werders Däne wurde nicht in den Kader für das Testländerspiel gegen Deutschland berufen – erst war er verletzt, zuletzt krank.

Gestern kehrte Jensen nach überstandenem Magen-Darm-Infekt zumindest zurück auf den Trainingsplatz. Dem 31-Jährigen war zwar noch etwas flau, „aber das geht morgen wieder“. Die Achillessehnenprobleme, die ihn wochenlang außer Gefecht gesetzt hatten, seien ebenfalls „besser geworden. Ich konnte im letzten Trainingslager alles machen, das war ein Schritt nach vorne“, sagte Jensen gestern, fügte aber an: „Bei wie viel Prozent ich bin, weiß ich nicht. Das ist ganz schwer zu sagen.“

Das Training am Mittwoch

Jensen zurück im Mannschaftstraining

Bei 100 sicher nicht. Dem Mittelfeldspieler fehlt besonders noch die Explosivität. Das ist im Training zu sehen – und wurde beim 1:5 in Fulham am vergangenen Samstag besonders deutlich. Jensen war einer von denen, die zur Pause reinkamen, nach einer 1:0-Führung noch sang- und klanglos untergingen und sich hinterher harsche Kritik von Klaus Allofs gefallen lassen mussten. Der Werder-Manager urteilt beim Dänen mittlerweile zwar milder, sieht aber dennoch Nachholbedarf: „Daniel ist nach seiner Verletzung später dazugekommen. Wie alle anderen auch, braucht er für sein Spiel eine 100-prozentige Fitness – und die hat er noch nicht.“ Immerhin sei der Däne, wie Trainer Thomas Schaaf gestern einschätzte, wieder „voll belastbar“.

Trotzdem: Jensen hinkt zu Beginn der Saison hinterher und muss wahrscheinlich erst mal auf der Bank Platz nehmen. Von seinem Wunsch, endlich wieder Stammspieler bei Werder zu werden, ist er derzeit weit entfernt.

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