Jeder Werder-Profi weiß, „wo der Ball hin muss“

Lukimya liebt Dutts Abläufe

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Assani Lukimya

Bremen - Als das Thema Spielaufbau kommt, hört Assani Lukimya ganz entspannt zu. Er würde zwar lieber über seine Stärken sprechen, aber zu seiner vermeintlichen Schwäche kann er mittlerweile selbstbewusst sagen: „Ich habe mich spielerisch weiterentwickelt.“ Als Beweis dafür dient die gerade vollzogene Vertragsverlängerung bis 2017. Werder setzt auf ihn, Robin Dutt setzt auf ihn.

Der Coach spielt für Lukimya eine ganz wichtige Rolle. „Unter Dutt bin ich besser geworden“, betont der 28-Jährige und erklärt: „Wir trainieren viel in Richtung Spielaufbau. Wir haben klare Abläufe drin. Jeder weiß, wo der Ball hin muss. Das hilft natürlich.“

Vor zwei Jahren war er nach Bremen gekommen – von Aufsteiger Fortuna Düsseldorf. In der Zweiten Liga hatte er sich einen Namen als kompromissloser Innenverteidiger gemacht, der die Bälle aber auch erobern und verteilen kann. Nur bei Werder war davon unter Trainer Thomas Schaaf plötzlich nicht mehr viel zu sehen. Unter Dutt sollte sich das zunächst auch nicht ändern. Lukimya war weiterhin für die eine oder andere Unkonzentriertheit gut. Deshalb klappte es auch nicht mit einem Stammplatz – Sebastian Prödl und Luca Caldirola standen vor ihm. Werder holte sogar noch Alejandro Galvez dazu.

Und was tat Lukimya? Er ackerte, machte eine private Vorbereitung vor der Vorbereitung – und ließ sich weiter von Dutt schulen. „Ich fühle mich richtig gut“, sagt Lukimya. Weil Prödl verletzt fehlte, stand er sowohl im Pokal als auch beim Bundesliga-Auftakt automatisch in der Startelf – und traf jeweils. Beste Argumente, wo Prödl nun wieder fit ist. „Die Chancen sind gut, dass ich weiter spiele“, glaubt Lukimya, hebt aber nicht ab: „Es wäre ein Riesenfehler zu glauben, dass jetzt alles von alleine läuft.“

kni

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