Besonderes Verhältnis zu Delaney

Vestergaard bleibt Mutmacher: „Werder steigt nicht ab“

GER, Borussia Mönchengladbach (GER) vs. FC Barcelona (ESP)
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Jannik Vestergaard kehrt zurück ins Weserstadion - als Gegner. 

Bremen - Als es Werder Bremen in der vergangenen Rückrunde richtig dreckig ging und der Abstieg drohte, da war ein Spieler ganz besonders wichtig: Jannik Vestergaard. Zusammen mit Kapitän Clemens Fritz und auch Florian Grillitsch ging er voran, half Trainer Viktor Skripnik und machte allen Mut. Mit Erfolg. Werder blieb drin, doch Vestergaard ging nach Mönchengladbach. Am Samstag kommt der Däne wieder – als Gegner und dennoch als Mutmacher.

„Werder steigt nicht ab“, versichert er in einem „nordbuzz“-Interview: „Alle drei Spiele in diesem Jahr waren gut. Wenn sie so weiterspielen, werden sie auch da unten rauskommen.“ Allerdings passiert das erst später, denn natürlich setzt er heute auf einen Glabdacher Sieg: „2:0.“ Groß feiern würde er den Dreier aber nicht und schon gar nicht ein eigenes Tor. 

„Früher fand ich es immer albern, nicht zu jubeln, man soll sich doch freuen. Jetzt habe ich meine Meinung geändert“, so Vestergaard gegenüber „werder.de“: „Es ist in meinen Augen eine Art zu zeigen, dass man die Fans und den Verein respektiert.“

Und Werder ist er ziemlich dankbar. Denn als Vestergaard im Januar 2015 in Hoffenheim auf dem Abstellgleis stand, meldeten sich die Bremer. „Werder hat mir in einer für mich sehr schwierigen Zeit großes Vertrauen geschenkt,“, erinnert sich Vestergaard. 2,5 Millionen Euro zahlten die Bremer für den Dänen mit der deutschen Mutter. Eineinhalb Jahre später kassierten sie zwölf Millionen Euro für ihn.

Ein gutes Geschäft. Auch für den Spieler. „Ich habe in den sechs Monaten hier sehr viel gelernt“, so Vestergaard: „Die Dreifachbelastung verlangt vor allem mental viel von einem ab.“ In der Bundesliga stand er in allen 19 Partien auf dem Platz und dabei 14 Mal in der Startelf. Im Pokal verpasste der Innenverteidiger sogar keine Sekunde. Und in der Champions-League war er in sechs von acht Partien (inklusive Qualifikation) dabei. Bemerkenswerte Zahlen.

Wiedersehen mit Delaney

Auch am Samstag wird Vestergaard in der Startelf stehen – und einen guten, alten Bekannten treffen, der noch ganz neu bei Werder ist: Thomas Delaney. „Ich kenne ihn, seitdem ich acht Jahre alt bin.“ Gemeinsam spielten sie in der Jugend von Kjöbenhavns Boldklub – und später auch in der Nationalmannschaft. Samstag treffen sie zum ersten Mal aufeinander. „Ich freue mich auf die Jungs, auf das Stadion und die Stimmung“, so Vestergaard: „Aber wenn das Spiel läuft, ist es wie alle anderen Spiele.“

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