24 Jahre voller Unrecht…

F. Heinemann

Werder-Bremen - BOCHUM (csa) · Helle Aufregung bei Frank Heinemann. Der Noch-Interims-trainer des VfL Bochum sah sich nach dem 1:4 gegen Werder Bremen nicht nur der scheinbar unlösbaren Aufgabe ausgesetzt, „erklären zu müssen, dass wir hoch verloren, aber trotzdem gut gespielt haben“.

Nein, er haderte auch mit der Gerechtigkeit im Fußball. Doch das ist für ihn offenbar nichts Neues. Denn die Entstehung des dritten Bremer Tores nahm er zum Anlass, eine 24 Jahre währende Serie der Benachteiligungen für den VfL zu beklagen. „Seit 24 Jahren bin ich dabei, und immer geht’s gegen uns“, jammerte Heinemann.

Für das Klagelied gab es gleich zwei Gründe. Zum einen hätte es den Freistoß, den Torsten Frings schnell zu Tim Borowski passte, nicht geben dürfen. Meinte Heinemann. „Frings hat das Bein hoch, unser Spieler den Kopf tief – wer kriegt da den Freistoß?“, fragte der VfL-Coach. Zum anderen hoppelte der Ball noch, als Frings den Freistoß ausführte. „Das darf man auch zurückpfeifen“, kritisierte „Funny“ Heinemann Schiedsrichter Peter Sippel (München)

Sehr wahrscheinlich ist, dass sich die Interimslösung auf der Bochumer Trainerbank die längste Zeit über Entscheidungen gegen den VfL geärgert hat. In den nächsten Tagen will der Vorstand den Nachfolger für den vor fünf Wochen entlassenen Marcel Koller präsentieren. „Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. Dienstag oder Mittwoch werden wir aber Klarheit haben“, sagte das für die Finanzen zuständige VfL-Vorstandsmitglied Ansgar Schwenken. Dabei deutet sich an, dass ein neuer Trainer vorgestellt und Heinemann nicht auf den Chefsessel rücken wird.

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