Belgier deutet Ausleihe an, Eichin in Position

Die Jagd auf De Bruyne: Jetzt geht’s los!

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Kevin De Bruyne will seine WM-Teilnahme mit Belgien nicht gefährden.

Werder-Bremen - Der Kampf um Kevin De Bruyne ist eröffnet. Der derzeit beim FC Chelsea unterbeschäftigte belgische Nationalspieler (nur 144 Spielminuten in Premier und Champions League) hat angedeutet, dass er im Januar möglicherweise erneut ausgeliehen wird.

Wieder zu Werder Bremen, wo er bereits in der vergangenen Saison gespielt hatte? Sportchef Thomas Eichin hat sich schon längst in Stellung gebracht: „Ich muss meinen Hut nicht noch mal in den Ring werfen. Sein Agent ist über unser Interesse informiert. Ich werde erfahren, ob es ein Ausleihgeschäft mit Kevin De Bruyne geben wird, und dann wird man sehen, ob es passt.“

Klar ist, dass De Bruyne vor der WM dringend Spielpraxis braucht. Seine belgischen Freunde raten ihm jedenfalls dringend zu einer Luftveränderung. Nationalcoach Marc Wilmots: „Mein Wunsch ist, dass Kevin spielt.“ Selbst Eden Hazard, Kollege bei Chelsea und im Nationalteam, sagt über De Bruyne: „Wenn er nicht spielt, dann sollte er besser gehen.“ Mit einem Jahr ohne richtige Spielpraxis in die WM zu gehen, sei „schon schwierig“, meint Hazard.

Viele Clubs wären bereit, De Bruyne einen Platz in ihrem Team anzubieten. Aber nur bei Werder kennt De Bruyne sich schon aus. Das könnte ein Plus für die Bremer sein. Ein weiteres: Die Norddeutschen würden im Gegensatz zu den meisten Mitbewerbern ein Ausleihgeschäft für ein halbes Jahr ohne Kaufoption – wie es vermutlich im Interesse des FC Chelsea und des Spielers sein wird – akzeptieren. „Das wäre okay“, meint Eichin: „Wenn Kevin uns die Power bringt und in einer Halbsaison für fünf, sechs Tore gut ist.“ Und das ist De Bruyne allemal. · csa

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