Mit „Jabulani“macht’s Werder (noch) keinen Spaß

Mein Freund der Ball: Für Per Mertesacker und „Jabulani“ gilt das allerdings (noch) nicht.

Werder-Bremen - BREMEN (kni) · Klaus Allofs hatte in der Kabine selbst Hand bzw. Fuß angelegt und vor der Bundesliga- Partie in Köln den neuen WM-Ball „Jabulani“ ausprobiert. „In der leeren Kabine“, wie der Werder-Boss noch einmal betonte.

Schließlich soll das neue Spielgerät von adidas geradezu gefährlich sein. Per Mertesacker bezeichnete den erst am Freitag offiziell vorgestellten Ball als „Kanonenkugel“. Und die behagte den Bremern in Köln gar nicht. „Der Ball war ganz sicher kein Vorteil für uns“, monierte Mertesacker.

Im Gegensatz zu den Kölnern gab’s für die Bremer im Vorfeld der Partie keine Möglichkeit, den Ball zu testen. Erst kurzfristig war „Jabulani“ ausgeliefert worden. Ein Ball-Austausch zwischen den Vereinen, wie er sonst in der Woche vorm Aufeinandertreffen gerne stattfindet, hatte sich dadurch erledigt.

Dieser ständige Ball-Wechsel passt Allofs ohnehin nicht. „Das ist einfach unprofessionell“, meinte der Ex-Profi. Deshalb ist er froh, dass es ab der kommenden Saison in der Bundesliga den Einheitsball gibt. In der Champions League und in der Europa League ist das längst Standard.

Gestern trainierte Werder wieder mit seinem Nike-Ball. Denn als nächstes steht das Heimspiel gegen Schalke an. Aber Vorsicht: Beim Hinrundenausklang in Hamburg kommt wieder der gefürchtete „Jabulani“ ins Spiel.

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