Hajrovic schon bald zurück?

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Izet Hajrovic

Bremen - Als es ums Ganze ging, war er mal wieder nur zweite Wahl. Izet Hajrovic hatte am Montagabend nur zugeschaut, als die bosnische Nationalelf mit dem 0:2 in Irland ihre letzte Chance auf ein EM-Ticket verspielte. Hajrovic, derzeit von Werder an den spanischen Erstligisten SD Eibar ausgeliehener Außenstürmer, saß auf der Bank und machte ein langes Gesicht. Wie eigentlich immer in dieser Saison.

Es läuft nicht nur schlecht für den 24-Jährigen, es läuft sogar miserabel. Im Hinspiel gegen Irland war Hajrovic noch eingewechselt worden, durfte drei Minuten lang mitwirken. Es war – aufgepasst – sein erst zweiter Pflichtspieleinsatz, seit der 24-Jährige Ende August nach Spanien gewechselt war. Den ersten hatte er ebenfalls im Nationalteam gehabt. Bei den Spaniern kommt Hajrovic dagegen überhaupt nicht zum Einsatz. Was beim SV Werder für Verärgerung sorgt.

„Dass er nur auf der Bank sitzt, ist nicht Sinn und Zweck eines Ausleihgeschäfts“, schimpft Geschäftsführer Thomas Eichin und wundert sich: „Die Spanier wollten Hajrovic unbedingt haben. Dass er jetzt nicht spielt, ist unverständlich.“ Einziger Erklärungsansatz: Beim SD Eibar werden Spieler am Interesse des Trainers vorbei verpflichtet. „In manchen Ländern ist das so“, meint der Werder-Sportchef.

Aber was tun? Das bis Saisonende angelegte Leihgeschäft schon im Winter aufzulösen, wäre eine Möglichkeit. „Wir werden sicherlich das Gespräch mit den Verantwortlichen suchen“, kündigt Eichin an. Mit Hajrovic hat er schon mehrfach gesprochen: „Er sagt, er gibt sein Bestes.“

csa

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