Tor-Debütant Akpala auch gegen Bayern München erste Wahl?

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Bremen - So schnell kann es gehen: Vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (2:2) am Sonntag hatte Joseph Akpala noch betont, nicht drängeln und geduldig auf seine Chance in Werders Startelf warten zu wollen. In Freiburg bekam und nutzte er sie. Beim 2:1-Sieg besorgte der 26-jährige Stürmer aus kurzer Distanz den wichtigen Ausgleich. Es war sein erster Torschuss in der Bundesliga überhaupt – und der war gleich drin!

„Es ist immer schön zu treffen. Aber das erste Tor für ein neues Team ist natürlich etwas Besonderes“, sagt Akpala, der sich aber noch mehr über den Sieg freut: „Diese drei Punkte sind richtig wichtig für die Mannschaft, ich bin sehr zufrieden damit.“

Dass Akpala nach zuvor drei Einwechslungen zum ersten Mal in der Bremer Anfangsformation stand, war schon ein bisschen überraschend – zumal der bisher gesetzte Nils Petersen gegen Stuttgart nicht enttäuscht und beide Assists geliefert hatte. Doch inzwischen hat er in Akpala ernst zu nehmende Konkurrenz. „Man hat auch im Training gesehen, dass Joseph aktiver geworden ist. Er kommt immer besser rein, versteht mehr, was wir verlangen und macht jetzt die richtigen Wege“, urteilt Trainer Thomas Schaaf.

Auch Sportchef Klaus Allofs registriert Akpalas Steigerung mit Wohlwollen. In Freiburg habe der Nigerianer gezeigt, dass er „ein unangenehmer Gegenspieler sein und eine Abwehr beschäftigen kann“. Dass Akpala – abgesehen vom Tor – kaum weitere Gefahr ausstrahlte, habe auch an der mangelnden Unterstützung gelegen. „Es war schwer für ihn, weil wir vor allem in der ersten Halbzeit wenig Bälle nach vorne bekommen haben. Er musste sich richtig reinkämpfen“, meinte Allofs und fügte lobend an: „Als wir ihn brauchten und sich die Gelegenheit ergab, war er da. Das wird ihm Sicherheit und Auftrieb geben.“

Ob Akpala morgen gegen die Bayern erneut in die Startelf fliegt, ist allerdings völlig offen. Gut möglich, dass Schaaf wieder auf den ausgeruhteren Petersen setzt, der gegen seinen Ex-Club besonders heiß ist. · mr/csa

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