Neue Chance für Aycicek und Kobylanski?

Impulse aus der Jugend

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Martin Kobylanski

Bremen - Sie waren die positiven Bremer Erscheinungen beim 1:5 gegen Borussia Dortmund. Als Einwechselspieler kamen die U  23-Talente Martin Kobylanski und Levent Aycicek in die Partie und machten auf sich aufmerksam. Kobylanski wirbelte mehr als zuvor Eljero Elia, Aycicek erzielte bei seinem Bundesliga-Debüt gar den Bremer Ehrentreffer. Und nun? Sind beide auch im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach ein Thema?

„Ich wäre schon froh, wenn ich wieder im Kader wäre“, formuliert Offensivmann Aycicek bescheidene Erwartungen. Eine Nominierung wäre für ihn das ideale Geburtstagsgeschenk. Morgen wird er 20 Jahre alt, einen Tag später will er wieder Bundesliga-Luft schnuppern.

Wie gegen Dortmund, als er schon beim Aufwärmen schwer beeindruckt war. „Da war auf einmal ein Robert Lewandowski ganz in meiner Nähe. Das war schon spannend“, meint Aycicek, der nicht nur den Moment des erfolgreichen Torschusses niemals vergessen wird, sondern auch den Augenblick, als Co-Trainer Damir Buric das Trikot mit der Nummer 28 hochreckte. Für den Noch-19-Jährigen das Signal: Jetzt geht‘s los! Das erste Mal Bundesliga. „Ich war“, gesteht er, „plötzlich ziemlich nervös. Aber als ich dann auf dem Platz stand, war alles ganz normal.“ Bis auf das Ergebnis. 0:4 stand es, als Aycicek ins Spiel kam. „Vielleicht“, hofft er, „darf ich ja auch mal ran, wenn es knapper ist.“

Über kurz oder lang wird die Möglichkeit kommen. Denn Aycicek gehört zu jener Garde Spieler, die Werders Zukunft darstellen. Nach Martin Kobylanski, Davie Selke und Melvyn Lorenzen ist er der vierte Akteur aus dem eigenen Nachwuchs, dem Trainer Robin Dutt zur Erstliga-Premiere verhalf. Während Selke und Lorenzen derzeit nicht mit den Profis trainieren, ist Kobylanski nach einer längeren Pause wieder ganz dicht dran an der ersten Elf. „Er macht ein paar Dinge gut, ein paar aber auch nicht. Insgesamt ist er auf einem guten Weg“, sagt Robin Dutt über den Mittelfeldspieler, der zuletzt zweimal eingewechselt worden war. Gegen den HSV hatte er in der Hinrunde einmal sogar schon in der Startaufstellung gestanden. Am Samstag wieder? „Kann sein“, sagt Dutt, der in der augenblicklichen Situation Lösungen und Impulse braucht. Vielleicht können die jungen, frischen Spieler welche liefern. · csa

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