Schaaf lässt ihn spielen: „Der Junge macht sich nicht verrückt“ / Linksverteidiger gesucht

Immer noch keine Zweifel an Lukimya

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Durchpusten und weitermachen: Assani Lukimya darf trotz seiner Pannenserie auch in Düsseldorf ran. ·

Bremen - Gesucht wird: ein Linksverteidiger. Auf dieser Position ist die personelle Not bei Werder Bremen vor dem Schlüsselspiel bei Fortuna Düsseldorf am größten. Ignjovski, Schmitz und Fritz – alle könnten dort spielen, aber alle sind verletzt.

Bleibt noch Jung-Profi Florian Hartherz (ohne Saisoneinsatz in der Bundesliga) oder eine erneute Verschiebung von Abwehrchef Sokratis. Der Grieche hatte beim 0:2 gegen Schalke erst rechts verteidigt, war dann nach Ignjovskis Ausscheiden für die letzten Minuten auf die andere Seite gewechselt. Möglich also, dass er gegen Düsseldorf von Anfang an die linke Flanke dichtmachen soll. Zumal sich Rechtsverteidiger Theodor Gebre Selassie nach Knieproblemen fit zurückgemeldet hat: „Alles okay.“

Für Sokratis wäre der Seitensprung kein Problem – sagt er jedenfalls: „Und wenn der Trainer entscheidet, dass ich ins Tor gehen soll, mache ich auch das.“

Allerdings kann er seine Flexibilität nur zeigen, wenn Coach Thomas Schaaf in der Innenverteidigung weiter auf die Kombination Sebastian Prödl/Assani Lukimya setzt. Im Fall Lukimya ist das nach dessen Doppel-Bock gegen Schalke 04 keine Selbstverständlichkeit. Beide Tore hatte der Deutsch-Kongolese verschuldet, davor auch beim 1:1 in Mainz gepatzt. Nervenflattern? Ja, aber nicht nochmal. Schon gar nicht gegen die Fortuna, seinen Ex-Club. Lukimya gehörte zum Aufstiegsteam der vergangenen Saison, wechselte dann ablösefrei nach Bremen. Die Partie in Düsseldorf ist für ihn das Spiel des Jahres, das will er nicht verpassen. Logisch, dass er seine Pannenserie im Vorfeld für beendet erklärt und Werbung in eigener Sache macht: „Was passiert ist, ist Vergangenheit und interessiert mich nicht mehr. Da bleibt nichts hängen.“

Ob das stimmt oder nur dahergesagt ist – Schaaf hat es im Gespräch überprüft, glaubt nun: „Der Junge macht sich nicht verrückt. Er erweckt nicht den Eindruck, dass er verzweifelt.“ Überlegungen, ihn dennoch nicht spielen zu lassen? Keine. · csa/mr

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