Entschuldigung bei den Fans

Ignjovski ist traurig

Bremen - Dem schlechten Abend folgte offenbar eine noch schlechtere Nacht. Um 2.45 Uhr twitterte Aleksandar Ignjovski: „Traurig ... :( Sorry guys ...“ Der Werder-Profi nutzte die neuen Medien, um sich bei den Fans für seine schwache Leistung bei der 1:2-Niederlage in Dortmund zu entschuldigen – bemerkenswert!

Schon nach der Partie hatte der 21-Jährige wie ein Häufchen Elend in der Interview-Zone gestanden und die Fragen der Journalisten über sich ergehen lassen. Die Antworten fielen dem Serben so schwer, dass er ständig zwischen Deutsch und Englisch wechselte, um die passenden Worte zu finden. „Ich weiß nicht, warum ich den Ball verpasst habe“, sagte Ignjovski zu seiner schlimmsten Szene im Spiel. Jakub Blaszczykowski hatte den Ball in den Strafraum gespielt, wo Ignjovski sich so ungelenk bewegte, dass Marco Reus leichtes Spiel zum 1:0 hatte. „Ich glaube, das war Pech“, meinte Ignjovski, gestand dann aber: „Natürlich muss ich da besser reagieren.“

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Doch das gelang dem Bremer an diesem Abend fast nie. Allerdings: Für seine Gelbe Karte konnte er nichts, er musste den Fehler der Kollegen ausbügeln und Blaszczykowski unfein stoppen. Trotz der frühen Gelb-Rot-Gefahr nach 29 Minuten vertraute Trainer Thomas Schaaf dem Linksverteidiger, holte ihn erst in der 66. Minute vom Platz. „Insgesamt hat er das gut gemacht“, behauptete Schaaf. So schützt ein Trainer seine Spieler. · kni

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