Serbe kann auch außen verteidigen / Werder zögert trotzdem noch

Ignjovski ist mehr als nur ein „Sechser“

A. Ignjovski

Bremen - Fällt der Name Aleksandar Ignjovski, wird‘s am anderen Ende der Leitung still: Klaus Allofs möchte sich zu diesem Thema nicht mehr äußern. „Dazu habe ich genug gesagt“, wiegelt der Werder-Boss ab. Dabei halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass Ignjovski jeden Moment vom Bremer Bundesligisten verpflichtet werden könnte.

Schon vor Wochen hatte der Serbe, zuletzt von OFK Belgrad an 1860 München ausgeliehen, in Bremen einen Medizincheck bestanden. Dann begann – wie bei Sokratis Papastathopoulos – das große Warten. Der Grieche ist mittlerweile da, weil der vom Aufsichtsrat verhängte Transferstopp aufgehoben wurde. Nun soll auch Ignjovski kommen, doch nun fehlt das grüne Licht der Werder-Kontrolleure. Schließlich soll der 20-Jährige über eine Million Euro Ablösesumme kosten.

„Ich bin ein positiver Mensch und positiver Dinge“, sagte gestern Ignjovski-Berater Fali Ramadani und kündigte an: „Bis Sonntag fällt eine Entscheidung.“

Die hatte sich allerdings schon mehrfach angedeutet. Offenbar herrscht bei Werder Uneinigkeit, ob überhaupt noch ein defensiver Mittelfeldspieler gebraucht wird. Auf den ersten Blick sicher nicht. Philipp Bargfrede, Wesley, Tim Borowski stehen als Sechser zur Verfügung. Hinzu kommen die Talente Tom Trybull und Aleksandar Stevanovic. Aber Ignjovski gilt als außergewöhnliches Talent und kann auch auf beiden Außenverteidiger-Positionen spielen. Gerade das macht ihn so interessant. Werder würde in die Zukunft investieren und wäre für den Notfall gerüstet: Denn hinter den Stammkräften Clemens Fritz (rechts) und Lukas Schmitz (links) gibt‘s in Ex-Stürmer Kevin Schindler und Nachwuchsmann Marcus Mlynikowski eigentlich keinen adäquaten Ersatz. Doch auch zu diesem Thema gibt‘s von Allofs nur ein: „Kein Kommentar.“ · kni

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