Serbe genießt hinten links das Vertrauen

Ignjovski ist der lachende Dritte

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A. Ignjovski

Bremen - Lukas Schmitz oder Florian Hartherz? Nein, beide nicht. Wenn Zwei sich streiten, freut sich Aleksandar Ignjovski! Der 21-jährige Serbe hat sich den Posten des linken Verteidigers gekrallt.

Er spielte dort beim Pokal-Aus in Münster und wird es – so die Eindrücke der Trainingswoche – auch morgen in Dortmund tun. „Ich weiß es nicht, ich habe da gar kein Gefühl“, grinst Ignjovski. Er freue sich – ganz Musterprofi – „immer, wenn ich spiele. Ich gebe mein Maximum, will meine Qualitäten einbringen und dem Trainer das Vertrauen zurückzahlen.“

Während der Vorbereitung war „Iggy“ noch nicht erste Wahl. „Anfangs hatte ich ein paar physische Probleme“, räumt er ein. Lukas Schmitz (24), im Training und den Tests überzeugend und spritzig, schien hinten links gesetzt zu sein. Doch Trainer Thomas Schaaf entschied sich in Münster für den bissigeren, defensivstärkeren Ignjovski und gegen Schmitz, der seine Vorzüge im Spiel nach vorne hat. „Ich habe hart gearbeitet und werde jetzt belohnt“, sagt Ignjovski.

Hartherz, in der Rückrunde der vergangenen Saison lange Stammkraft, hinkt dagegen noch hinterher. Aber der 19-Jährige, zuletzt bei Werder II eingesetzt, bleibt optimistisch und geduldig: „Es ist alles offen. Der Trainer wird auch wieder mich ausprobieren – und diese Chance muss ich dann nutzen. Ich will mich auf lange Sicht in der Bundesliga durchsetzen.“ · mr

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