Aleksandar Ignjovski hat sich in Erinnerung gebracht, bis zum neuen Kontrakt ist es aber noch ein weiter Weg

„Iggy“ kämpft um Spielzeit und um einen neuen Vertrag

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Aleksandar Ignjovski würde gerne bei Werder bleiben. Doch seine Zukunft ist absolut offen. ·

Bremen - Aleksandar Ignjovski ist kein Mann großer Worte. Im Grunde muss sogar jede Silbe aus dem Serben herausgepresst werden.

Nicht, dass „Iggy“ besonders verschlossen wäre, aber sein Deutsch ist auch nach viereinhalb Jahren bei 1860 München und Werder Bremen noch nicht so, dass er geschliffene Antworten geben könnte. Also belässt er es bei wenigen Worten oder verfällt ins Englisch, wenn er seine Situation beim SV Werder beschreibt.

Aktuell sei er zufrieden, sagt der 23-Jährige. Beim 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach stand er zum ersten Mal seit dem sechsten Spieltag wieder in der Startelf. Ignjovski verteidigte rechts und hofft nun – ungeachtet der bevorstehenden Rückkehr von Kapitän Clemens Fritz (siehe Text oben rechts) – auf weitere Einsätze: „Ich habe lange auf meine Chance gewartet. Jetzt will ich spielen und zeigen, wofür ich jeden Tag trainiere.“

Für Ignjovski geht es auch um seine Zukunft. „Er spielt sicher auch um einen neuen Vertrag“, sagt Sportchef Thomas Eichin. Ignjovskis aktueller Kontrakt läuft im Sommer aus, und es ist ziemlich klar, dass er kein neues Angebot bekommen würde, falls seine Einsätze Seltenheitswert behalten. In der laufenden Saison kommt „Iggy“ auf nur zwei Spiele über 90 Minuten und fünf Einwechslungen. Das reicht nicht, um sich zu empfehlen. „Seine Perspektive legt er selber fest. Er muss so spielen, dass er begehrt ist – im eigenen oder in einem anderen Verein“, meint Trainer Robin Dutt.

Gegen Gladbach ist Ignjovski genau das gelungen. Aber ein Spiel ist wie kein Spiel, erklärt Dutt: „Deshalb hebe ich keinen Spieler auf einen Schild.“ Immerhin hat sich der vielseitige Defensivspieler in Erinnerung gebracht. Nun hofft er auf eine Fortsetzung gegen Frankfurt am Sonntag. Und auf den nächsten Vertrag bei Werder. „Mir gefällt es in der Stadt und im Verein. Aber das Wichtigste ist, dass ich regelmäßig spiele“, erklärt Aleksandar Ignjovski, der bereits mit Eichin seine Chancen abgeklopft hat. Der Start möglicher Verhandlungen wurde allerdings vertagt, und Ignjovskis Wunsch, „in ein, zwei Monaten“ Klarheit zu haben, wird wohl nicht erfüllt. Wegen der unklaren sportlichen Bremer Zukunft schiebt Eichin die Entscheidung auf die lange Bank. Ignjovski will auch warten, aber nicht ewig: „Wenn wir zu keiner Einigung kommen, muss ich mich nach einem neuen Club umschauen.“ · csa

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