„Ich wusste gar nicht, wo ich hinlaufen sollte“

Janek Sternberg und sein kleines Jubel-Problem

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J. Sternberg

Bremen - Sein erstes Tor als Werder-Profi muss sich Janek Sternberg noch mal in Ruhe im Fernsehen angucken – denn er „weiß gar nicht mehr so genau“, wie es entstand: „Ich glaube, der Ball kam aus dem Rückraum, und ich habe ihn mir dann noch ein Mal vorgelegt.“ Beim Abschluss zum 1:1 setzt das Gedächtnis des 23-Jährigen dann wieder ein: „Ich habe gesehen, dass der Weg frei ist und gedacht: Nicht überlegen, einfach schießen. Der Schuss war nicht der schärfste, aber platziert.“

Als der Ball dann im Gladbacher Netz zappelte, gab es für Sternberg kein Halten mehr: „Ein geiles Gefühl. Ich habe mich riesig gefreut und wusste nicht, wo ich hinlaufen sollte.“ So euphorisch wie auf dem Platz war der Linksverteidiger hinterher auch im Gespräch. Er fand alles einfach nur „geil“, war in seinen Aussagen erfrischend offen. Und weil Werder am Ende auch noch mit 4:3 gewann und ins Viertelfinale des DFB-Pokals einzog, „war es für mich mit der schönste Tag, seit ich hier bin“, strahlte Sternberg.

Auf ein Erlebnbis wie dieses hatte der ehemalige Hamburger in Bremen lange warten müssen. Trainer Viktor Skripnik hält zwar sehr große Stücke auf ihn, ließ ihn aber dennoch selten ran in den Pflichtspielen – erst sieben Einsätze in dieser Saison, davon vier in der Startelf. Nun aber entschied sich Skripnik, den schwächelnden Santiago Garcia rauszunehmen und dafür Sternberg eine Chance zu geben. „Ich wusste bereits nach dem Abschlusstraining, dass ich spiele und konnte mich entsprechend gut vorbereiten“, sagte der 23-Jährige, der dann tatsächlich ziemlich unaufgeregt und abgeklärt auftrat – und sich nicht nur wegen seines Tores für weitere Einsätze aufdrängte. Sternberg: „Ich freue mich über meine Leistung und hoffe, dass es am Samstag noch mal so klappt.“

mr

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