Raphael Wolf ist „sehr erleichtert“

„Ich will hier länger im Tor stehen“

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Ziemlich erleichtert: Werder-Torwart Raphael Wolf.

Werder-Bremen - Die Entscheidung: „Natürlich freue ich mich sehr und bin erleichtert“, sagte Wolf. Über 15 Minuten saßen Trainer Robin Dutt, Torwartcoach Marco Langner und der 25-jährige Keeper zusammen.

„Das Gespräch war länger, als ich gedacht habe – und sehr intensiv“, berichtete Wolf: „Der Trainer hat mir all das aufgelistet, was ihm aufgefallen ist und worauf er Wert legt. Ich weiß, um was es geht.“ Dass er weiter die Nummer eins bleibt, hat ihn nicht sonderlich überrascht: „Ich war in den letzten Tagen ziemlich entspannt, hatte ein ganz gutes Gefühl und habe gehofft, dass es so kommt. Zum Glück hat sich dieses Gefühl bestätigt.“

Das Konkurrenzverhältnis

Sein unterlegener Konkurrent wird „sicher eine Zeit brauchen“, um den Rückschlag zu verdauen, vermutet Wolf: „So etwas ist immer schwer. Als ich hierher kam, war ich auch in so einer Situation und bin damit zurechtgekommen. ,Miele‘ ist ein guter Typ. Ich denke, unser Verhältnis wird gut bleiben. Er wird damit so umgehen wie ich damals.“

Die Zukunft

Diesmal ist der Stammtorwart-Status – anders als gegen Ende der Hinrunde – nicht auf vier Bundesliga-Spiele beschränkt. Wolf ist, wenn er nicht in Serie patzt, mindestens bis zum Saisonende die Nummer eins. „Das gibt mir noch mehr Sicherheit, das ist klar“, meinte er: „Ich bin bereit und fühle mich gut.“ Die Rückendeckung, die er nun erhält, will er aber „nicht aufs Spiel setzen. Ich will hier länger als nur in der Rückrunde im Tor stehen, kann bei Werder ein paar Jahre spielen. Was in Zukunft wird, liegt auch an mir.“ Sein Vertrag in Bremen läuft bis 2015. · mr

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