Werder ohne Schaaf – irgendwie unwirklich

„Ich krieg’ das gar nicht rein in den Kopf“

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Aktuell in Reihe eins, bald beurlaubt? Wolfgang Rolff rechnet damit. ·

Bremen - Tag 1 nach der abrupt beendeten Ära Thomas Schaaf – die Werder-Welt hat sich verändert. Das Weserstadion steht zwar immer noch da, wo es immer stand, aber beim Training führten gestern die bisherigen Co-Trainer Wolfgang Rolff und Matthias Hönerbach das Kommando.

Und den Spielern kam es unwirklich vor, dass Schaaf weg ist. Richtig weg und nicht nur abwesend für einen Tag. „Man kann es gar nicht realisieren“, sagte Zlatko Junuzovic: „Thomas Schaaf und Werder Bremen nicht mehr vereint – das krieg’ ich gar nicht rein in den Kopf.“

Aber das Geschäft läuft weiter, Rolff und Hönerbach müssen die Mannschaft auf das letzte Bundesliga-Spiel der Saison morgen beim 1. FC Nürnberg vorbereiten. „Wir machen das wie immer“, meinte Rolff. Wie immer, aber ohne Schaaf.

Dass sich der 52-Jährige und Werder Knall auf Fall getrennt haben, hat alle irritiert – auch Rolff. „Es war wahrscheinlich ein so intensives Gespräch zwischen der Geschäftsführung und Thomas, dass er im letzten Spiel nicht mehr auf der Bank sitzt“, mutmaßte Rolff, dem es anders lieber gewesen wäre: „Ich hätte gedacht, dass das Gespräch erst nach der Saison stattfindet. Aber gut, die Geschäftsführung wollte es so, Thomas vielleicht auch.“

Training ohne Schaaf

Training am Donnerstag vorm letzten Spieltag

Was nun aus Schaafs Assistenteam wird, steht zwar noch in den Sternen. Wolfgang Rolff hat aber eine Ahnung: „Wenn der Cheftrainer entlassen wird, muss man immer mit einer Beurlaubung rechnen.“ Die Entscheidung darüber fällt aber erst, wenn Schaafs Nachfolger gefunden ist. · csa

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