„Ich bin kein Geldgeier“

D. Schmidt

MÜNSTER · Zwei Treffer in zwei Spielen: Innenverteidiger Dominik Schmidt hat sich bei Preußen Münster schnell eingelebt. Der 25-Jährige erklärt, warum er Werder vor einem Jahr verlassen und was er sich für das Wiedersehen im Pokal vorgenommen hat.

Warum hat es bei Werder nicht geklappt?

Dominik Schmidt:Ich wäre gern geblieben, hatte vor der letzten Saison ein Dreijahresangebot vorliegen – und war damit absolut einverstanden. Dafür habe ich beim VfL Bochum abgesagt. Einen Tag vor dem Trainingsbeginn hat Werder die Offerte zurückgezogen. Mein damaliger Berater hat hinter meinem Rücken horrende Summen für die Provision gefordert. Anschließend wurde ich als Geldgeier dargestellt. Aber das bin ich nicht. Das hat mich sehr getroffen.

Hegen Sie Rachegelüste?

Schmidt:Nein. Ich habe mich immer wohlgefühlt in Bremen, hatte fünf herrliche Jahre und pflege einen engen Kontakt zu alten Kollegen wie Sebastian Mielitz, Philipp Bargfrede oder Sebastian Prödl. Ich bin oft in Bremen, auch im Stadion. Meine Verlobte kommt schließlich aus der Stadt.

Werden Sie Manager Klaus Allofs die Hand geben?

Schmidt:Na klar. Es gibt keine Probleme. Thomas Schaaf und er haben mich immer fair behandelt. Gerade dem Trainer verdanke ich eine Menge.

Ist eine Sensation für Münster realistisch?

Schmidt:Auf jeden Fall. Heidenheim hat’s letztes Jahr auch geschafft gegen Werder. Und wir haben in der Vorbereitung gegen Hannover und eine Halbzeit lang gegen Dortmund gezeigt, dass wir gegen Erstligisten mithalten können. · tre

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