Sebastian Mielitz „enttäuscht und traurig“

„Ich kann das nicht nachvollziehen“

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Ziemlich fertig: Werder-Torwart Sebastian Mielitz.

Werder-Bremen - Die Entscheidung: „Ich bin vom Schlimmsten ausgegangen, damit ich vorbereitet bin“, sagte Mielitz. Das Votum gegen ihn hat den 24-Jährigen dann aber doch ziemlich aus den Socken gehauen.

Er stellte sich zwar, wirkte aber sehr aufgewühlt und angespannt. So, als wolle er nur noch eins – weg aus der Mixed-Zone. „Ich kann die Entscheidung nicht nachvollziehen, muss sie aber hinnehmen. Natürlich bin ich sehr enttäuscht und traurig, bei meinem Verein nicht mehr die Nummer eins zu sein“, sagte er. Er habe in der Vorbereitung im Training und im Testspiel „alles gegeben. Ich kann mir nichts vorwerfen.“

Das Konkurrenzverhältnis

Wolf und er sehen sich jeden Tag. „Man kann sich schlecht aus dem Weg gehen“, sagte Mielitz und zeigte das einzige Mal ein kleines Schmunzeln. Er will versuchen, „professionell“ mit der Sache umzugehen: „Ich handhabe es so wie immer und versuche, meinen Weg zu gehen. Ich weiß, dass ich ein guter Torwart bin.“

Die Zukunft

„Ich bin hier mit 15, 16 Jahren hergekommen, habe mich kontinuierlich nach oben gekämpft und meinen Traum verwirklicht, bei Werder die Nummer eins zu sein“, meinte Mielitz. Dieser Traum ist nun jäh geplatzt. Wie es weitergeht, weiß er „noch nicht. Ich habe einen Vertrag bis zum 30. Juni, den werde ich erfüllen.“ Aber dann wird er mit großer Wahrscheinlichkeit gehen. Die Worte, die „Miele“ gestern fand, klangen schon mal verdächtig nach Abschied: „Ich wünsche Werder viel Erfolg in den letzten Spielen. Leider kann ich meinen Teil nicht zum Erfolg beitragen.“ · mr

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