„Ich bin der Typ Kämpfer“ / Vorbild Di Santo

Petersen denkt nicht an Wechsel

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Nils Petersen (r.) läuft vorweg.

Bremen - Die Hoffnung auf Besserung war da – doch für Nils Petersen ist die Situation durch den Trainerwechsel bei Werder sogar noch unangenehmer geworden.

Unter Robin Dutt bekam der Stürmer immerhin ein paar Einsätze (sechs in der Bundesliga, einen im Pokal), wenn auch meistens nur als Joker. Neu-Coach Viktor Skripnik verzichtete in Mainz (2:1) komplett auf den 25-Jährigen, ließ ihn zu Hause. Harte Tage für Petersen, doch aufgeben kommt für ihn nicht infrage – genauso wenig wie ein Wechsel im Winter. „Ich bin der Typ Kämpfer, will meinen Platz zurückgewinnen. Ich bin viel zu ehrgeizig, um davonzulaufen“, sagte Petersen gestern. Ein vorzeitiger Ausstieg aus dem bis 2017 laufenden Vertrag ist für ihn „gar kein Thema“.

Nach dem Abschlusstraining am Freitag hatte Skripnik dem besten Bremer Torschützen der vergangenen beiden Jahre (elf und sieben Treffer/wie Aaron Hunt) mitgeteilt, dass er nicht im 18er Kader steht. „Das ist mir in meinen fast zweieinhalb Jahren hier noch nie passiert – es war überraschend und enttäuschend für mich“, meinte Petersen.

Er saß daheim auf dem Sofa, als Werder den ersten Bundesliga-Sieg der Saison einfuhr. „Das hat mich riesig gefreut“, betonte Petersen: „Ich habe schon oft betont, dass es nicht um Einzelschicksale, sondern um die Mannschaft geht.“

Er selbst versucht, positiv zu bleiben und schaut sich zum Mutmachen gerne mal ein paar seiner Tore aus den vergangenen Jahren an. Und er nimmt sich Franco Di Santo zum Vorbild: „Wie er im Moment spielt, ist weltklasse. Er ist ein Beispiel dafür, was man für einen Sprung machen kann.“

Kraftraum und Bürgerpark für Werder-Profis

Petersen hingegen stag-niert – er habe sich allerdings „nichts vorzuwerfen. Ich bin nicht langsamer oder kleiner geworden. Ich habe bisher eben erst eine Chance in der Startelf bekommen.“ Weitere werden folgen – davon ist der 25-Jährige fest überzeugt: „Meine Zeit bei Werder ist noch nicht abgelaufen. Irgendwann werde ich wieder belohnt.“

mr

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