Husic letzter Baustein in der Torwart-Planung

Husic fährt mit ins Trainingslager

Bremen - Der Vertrag bis 2017 ist unterschrieben, Raif Husic ist jetzt nicht länger ein Torwart-Talent des FC Bayern, sondern des SV Werder Bremen. Und Geschäftsführer Thomas Eichin sieht das Bremer Torhüter-Portfolio „mittelfristig gut aufgestellt“.

Husic, erst 18 Jahre alt, ist in diesem Portfolio der Mann für die Zukunft. „Er ist sehr, sehr talentiert. Wir sind froh, dass wir ihn gefunden haben“, sagt Eichin über den jungen Kerl, der einst Wolfgang Dremmler, Leiter des Münchner Nachwuchsleistungszentrums, zu einer weitgreifenden Aussage inspirierte. „Er wird sicherlich eine ganz, ganz große Marke im deutschen Fußball“, sagte der Ex-Profi über den Nachwuchskeeper.

In Bremen soll Raif Husic erstmal in der U23 zum Einsatz kommen. Gut möglich aber, dass er direkt Richard Strebinger, die Nummer zwei der Torhüter-Hierarchie, angreifen darf. „Beide fahren mit ins Trainingslager. Dann wird man sehen“, meint Eichin, der aber betont: „Strebinger hat erstmal die Nase vorn.“

Den Status der Nummer eins behält natürlich Raphael Wolf. Der 26-Jährige, der in der vergangenen Saison mit guten Leistungen in die vorderste Reihe drängte, befindet sich aktuell mit Eichin in Gesprächen um eine vorzeitige Verlängerung seines bis 2015 laufenden Vertrages. Bisher ergebnislos.

Werder gastiert vom 19. Juli bis 28. Juli im Zillertal, um sich intensiv auf die anstehende Bundesligasaison vorzubereiten.

csa

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