„In unserem Kader trainiert er nie mehr“

Husejinovic-Drohung ärgert Allofs mächtig

Bremen - Said Husejinovic sorgt für Furore – allerdings mal wieder nicht auf dem Platz. Und spätestens seit gestern dürfte dies laut Aussage von Klaus Allofs zumindest im Werder-Dress auch nie mehr der Fall sein.

Denn Bremens Sportchef reagierte deutlich auf die Drohung des Offensivmanns, notfalls sein Recht aufs Mittrainieren juristisch einklagen zu wollen.

„Said wird auf keinen Fall mehr im Bundesliga-Kader mittrainieren“, kommentierte Allofs einen Bericht des „Weserreports“ über den möglichen Klageweg von Husejinovic. Das wird er ihm heute in einem Gespräch ebenfalls noch einmal verdeutlichen. Stattdessen „wollen wir eine Regelung finden, dass er seine Übungseinheiten bekommt“. Bei der U 23 scheint ihm das Tor zum Trainingsplatz ebenfalls versperrt, „denn das ergäbe keinen Sinn: Schließlich ist er für Werder II gar nicht spielberechtigt.“ Es deutet also vieles auf Einzelunterricht hin.

Dabei sah es bis vor einigen Tagen noch so aus, dass der 23-Jährige zu Skoda Xanthi wechselt und somit von Werders Lohnliste verschwindet. Doch der Bosnier wollte dann plötzlich doch nicht mehr nach Griechenland. „Das kann ich sogar nachvollziehen, weil ich weiß, dass es nirgendwo besser ist als bei Werder“, urteilte Allofs augenzwinkernd. „Aber wir haben ihm schon oft klar gemacht, dass seine Leistung für die erste Mannschaft nicht ausreicht. Und er hatte vor einem Jahr die Möglichkeit, uns zu verlassen. Deswegen bekommt das alles für mich jetzt einen faden Beigeschmack.“

Allofs versteht, dass Husejinovic lieber in Deutschland bleiben will, „im Moment hat allerdings kein Verein Interesse an ihm“. Daran vermochten auch verschiedenste Berater des Bosniers in der Vergangenheit nichts zu ändern. · ck

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