Bundestrainer erwägt Nominierung

Hunt auf dem Sprung zu Löw

Das Nationaltrikot hat Aaron Hunt schon getragen, aber nur in den Nachwuchsmannschaften des DFB. Jetzt winkt ihm eine Einladung von Bundestrainer Joachim Löw.

Bremen - Von Björn Knips · Vor fast drei Jahren hatte Joachim Löw Werder-Profi Aaron Hunt erstmals für die Nationalelf ins Gespräch gebracht. Anfang 2007 wollte er ihn sogar nominieren. Doch Hunt war verletzt – wie so oft in seiner Karriere. Nun könnte es ein Happy End geben.

Denn Löw sind die starken Leistungen des 23-Jährigen in den vergangenen Wochen nicht entgangen: „Er ist auf jeden Fall ins Blickfeld gerückt. Ein guter Spieler, der jetzt verletzungsfrei ist und konstant auf hohem Niveau spielt.“

Vergangenen Sonntag hatte der Bundestrainer den Mittelfeldspieler bei der Bundesliga-Partie in Bochum persönlich unter die Lupe genommen – und eine Hunt-Gala gesehen. Am Mittwoch spielte der Bremer beim 3:0-Sieg im DFB-Pokalachtelfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern erneut groß auf. Quasi als Belohnung gab’s gestern die warmen Worte des Bundestrainers. Hunt darf auf eine Einladung für die Testspiele gegen Chile (14. November in Köln) und die Elfenbeinküste (18. November in Gelsenkirchen) hoffen. „Ob er jetzt für die Länderspiele nominiert wird, ist noch nicht entschieden“, sagte Löw.

Heute in einer Woche wird Klarheit herrschen, dann gibt der DFB den Kader bekannt. Nervös ist Hunt deshalb aber nicht, behauptete er zumindest gestern: „Wenn er mich einlädt, dann freue ich mich. Wenn nicht, dann klappt es vielleicht beim nächsten Mal.“ Hunt ist eben vorsichtig geworden. Zu oft haben ihn Verletzungen zurückgeworfen. Doch eine gewisse Genugtuung über Löws Aussagen mochte der 23-Jährige dann doch nicht verbergen: „Ich freue mich natürlich, dass er das gesagt hat.“

nVertragsgespräche

nim Winter

Freude herrscht auch bei den Werder-Offiziellen. „Wenn jemand so gut wie Aaron spielt, dann sollte das auch das Interesse des Bundestrainers wecken“, meinte Sportchef Klaus Allofs. Und im Gegensatz zu den Bayern, die einer Einladung ihrer Shootingstars Holger Badstuber und Thomas Müller kritisch gegenüberstehen, hat Allofs „nichts dagegen einzuwenden. Das ist doch eine zusätzliche Motivation für Aaron, wenn konstant gute Leistungen auf diese Weise belohnt werden.“

Gerne würde auch Werder seinen Spieler belohnen – und zwar mit einem neuen Vertrag. Zum Saisonende läuft der Kontrakt aus. Bislang gab’s nur lose Gespräche, weil Hunt erst einmal abwarten will. Doch nun haben sich beide Parteien darauf verständigt, „dass wir uns im Winter unterhalten werden“, berichtete Allofs. Hunt bestätigte das: „Ich hatte hier bislang acht gute Jahre, und mir ist sehr viel Vertrauen geschenkt worden. Deshalb ist es doch klar, dass Werder mein erster Ansprechpartner sein wird.“ Nur zu gerne würde Hunt dann nicht nur als ehemaliger U 21-Nationalspieler (13 Einsätze), sondern als echter Nationalspieler am Verhandlungstisch sitzen . . .

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