Der Spielmacher kehrt zurück – und mit ihm das 4:2:3:1-System

Hunt sorgt für Verschiebungen

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Aaron Hunt soll in Werders Offensivzentrale zurückkehren.

Bremen - Nicht nur in Hamburg, auch in Bremen steigt die Derby-Spannung täglich. „Man spürt die Vorfreude in der ganzen Stadt“, sagt Werder-Stürmer Franco Di Santo. Der Argentinier sieht sein Team im „clasico“, wie er das Nordderby bezeichnet, in der Pflicht: „Wir wollen und müssen gewinnen.“

Dementsprechend wird auch die Bremer Ausrichtung sein. In Frankfurt ging es in Unterzahl zuletzt nur darum, das 0:0 zu halten. Nun will Werder auch vorne wieder gefährlicher sein. „Wir werden uns sicher nicht nur hinten reinstellen und den HSV das Spiel machen lassen“, kündigt Mittelfeldmann Cedric Makiadi schon mal an.

Mehr Offensive heißt aber nicht gleich mehr Stürmer – im Gegenteil. Statt wie zuletzt zwei Spitzen (Nils Petersen und Di Santo) wird Werder-Trainer Robin Dutt vermutlich nur noch eine aufbieten und zum erprobten 4:2:3:1-System zurückkehren. Der Wechsel zum 4:4:2, angewandt in Frankfurt und davor gegen Gladbach, war hauptsächlich dem Fehlen von Aaron Hunt geschuldet. „Wenn Aaron ausfällt, verschiebt sich einiges“, erklärte Dutt.

Gegen den HSV ist Hunt nun wahrscheinlich wieder dabei und dann als Spielmacher gesetzt. Neben ihm dürften Ludovic Obraniak (links) und Zlatko (Junuzovic (rechts) zum Einsatz kommen. Bleibt nur noch Platz für einen Mittelstürmer. Schade, findet Di Santo: „Das System mit Nils an meiner Seite gefällt mir ganz gut.“ · mr

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