„Ich muss jetzt noch nicht verlängern, das können wir auch in einem Jahr machen“

Hunt nimmt sich ganz viel Zeit

Bremen - Werder-Boss Klaus Filbry hatte ein wenig aufs Tempo gedrückt und kürzlich zu den geplanten Vertragsverlängerungen von Marko Arnautovic und Aaron Hunt gesagt: „Sie wollen möglichst früh Klarheit haben – wir auch. In die neue Saison zu gehen, ohne dass sie verlängert haben, wäre sicherlich nicht optimal.“ Schließlich laufen beide Verträge 2014 aus, die Leistungsträger wären dann ablösefrei.

Hunt sieht darin allerdings kein Problem und bremst Filbry ein wenig aus. „Ich muss jetzt noch nicht verlängern, das können wir auch in einem Jahr machen.“ Für den 26-Jährigen ist das Thema im Moment noch „weit weg“. Was nicht heißen soll, dass er keine Lust mehr auf Werder hat. Im Gegenteil: „Natürlich ist Werder mein erster Ansprechpartner. Ich fühle mich hier sehr wohl.“ Seit 2001 ist er schon da, so lange wie kein anderer Werder-Profi. Seine beiden letzten Vertragsverlängerungen gingen jeweils spät über die Bühne – frühestens ein halbes Jahr vor Auslaufen des Kontraktes. „Vielleicht mache ich es wieder so“, sagt Hunt: „Ich bin da ganz entspannt, mache mir keinen Druck.“

Es soll kein Pokerspiel sein. Darauf legt der Mittelfeldspieler wert. „Geld ist auch wichtig, steht bei mir aber nicht an erster Stelle“, behauptet er. Gleiches gilt für die internationale Bühne, die Werder zuletzt zwei Mal in Folge verpasst hatte. „Natürlich fehlen mir diese Spiele. Aber allein deshalb würde ich nicht wechseln“, versichert Hunt: „Erst einmal muss ich ein Angebot von Werder haben, dann sehen wir weiter. Ich kann mir sehr gut vorstellen zu bleiben. Aber ich habe nie gesagt, dass es unmöglich wäre, für einen anderen Verein zu spielen.“ · kni

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