Hunt im Mittelfeld viel besser aufgehoben

Taute gestern erst nach der Pause auf: Werders Aaron Hunt.

Werder-Bremen - Tim Wiese: Zunächst bestand Unterkühlungsgefahr, so wenig Arbeit bekam er. Aber dann hellwach. Klärte die Eins-gegen-Eins-Situationen gegen Acimovic (17.) und Sulimani (27.) sowie den Schuss von Liendl (59.) mit tollen Reflexen und bewahrte sein Team vorm Rückstand. Note: 1,5

Clemens Fritz: Hatte Glück, dass seine Strafraum-Aktion gegen Leovac keinen Elfmeter nach sich zog (23.) Auch sonst mit Problemen gegen Wiens quirlige „22“. Zudem wenige gefährliche Vorstöße. Note: 4

Per Mertesacker: Teilte sich die einzige Austria-Spitze, Schumacher, mit Naldo. Hatte dabei in den Zweikämpfen oft Schwerstarbeit zu verrichten, weil der bullige Brasilianer seinen Körper voll einsetzte. Aber Werders Ersatz-Kapitän hielt gut dagegen. Note: 3

Die Noten: Wiese hält Werder im Spiel

Naldo: Nutzte seine Freiräume anfangs zu mehreren Vorstößen, die jedoch nichts einbrachten. Hinten ließ er wenig zu. Note: 3

Petri Pasanen: Sonst so umsichtig und zuverlässig in der Defensive, diesmal mit einigen Stellungsfehlern auf der linken Abwehrseite. Besonders, als Sulimani in seinem Rücken weglief und fast getroffen hätte (27.). Nach vorne gewohnt zaghaft. Note: 4

Peter Niemeyer (bis 75.): In der Defensive ordentlich, aber als „Sechser“ nicht so dynamisch und aggressiv wie Kapitän Torsten Frings, den er vertrat. Nur ein Torschuss (8.). Note: 3,5

Philipp Bargfrede (bis 45.): Bemüht und im halbrechten Mittelfeld stets anspielbereit, aber zwingende Aktionen sprangen dabei nicht heraus. In der Halbzeit „geopfert“, weil Hunt aus dem Sturm zurückrückte. Note: 4

Tim Borowski: Erst der Chancentod mit zwei vergebenen Riesen-Möglichkeiten (75./79.), dann mit dem Kopfball zum 1:0 (81.) der Wegbereiter des Sieges. Schönte damit ein lange schwaches Spiel. Note: 4

Mesut Özil: Keine genialen Momente, dazu schwache Standards: Der Bremer Dirigent enttäuschte vor der Pause. Danach bemühter, aber kaum effektiver. Note: 4

Aaron Hunt: Im Sturm wirkungslos. Er kommt offenbar lieber aus der Tiefe statt vorne auf die Bälle zu warten. Durfte im zweiten Durchgang zurück ins Mittelfeld, dort viel besser und auch gleich Vorbereiter beim 2:0. Note: 3

Marko Marin (bis 60.): Viele Ballkontakte, viele Dribblings, aber gestern wenig Ertrag. Verzettelte sich oft. Zunehmend müder und nach exakt einer Stunde runter vom Platz. Note: 4

Hugo Almeida (ab 46.): Nach langer Verletzungspause endlich wieder da – und wie! Setzte mit einem Klasse-Tor den Schlusspunkt zum 2:0 (84.). Note: 3

Markus Rosenberg (ab 60.): Kläglich, wie er den Nachschuss bei Almeidas Chance (64.) vergab. Gut dann seine Kopfballverlängerung vor dem 1:0. Note: 4

Daniel Jensen (ab 75.): Sein erstes Werder-Spiel seit März. Ersetzte vor der Abwehr Niemeyer. Note: -

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