Klare Absage an Wolfsburg

Hunt ist heiß aufs Comeback

Bremen - Vielleicht hat es Werder auch ein bisschen Joachim Löw zu verdanken, dass am Samstag das Abstiegsgespenst aus Bremen vertrieben wurde. Der Bundestrainer hatte Aaron Hunt in der vergangenen Woche informiert, dass der Bremer für die Länderspielreise in die USA nominiert wird.

Gegen Frankfurt bot Hunt dann vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung. „Ich weiß nicht, ob das eine Extra-Motivation war“, meinte Hunt zwar, gestand aber auch: „Ich habe mich natürlich gefreut. Joachim Löw hat gesagt, dass ich eine gute Saison spiele. Es ist schön, nach über zwei Jahren wieder dabei zu sein.“ Und dem 26-Jährige ist es auch völlig egal, dass er wahrscheinlich nur eingeladen wurde, weil die Dortmunder und Münchner Nationalspieler wegen des Champions-League-Finals fehlen: „Ich freue mich trotzdem, dieses Comeback zu bekommen. Es ist eine Chance, sich zu zeigen. Und dann sehen wir mal weiter.“

Gilt das auch für Werder? Schließlich läuft Hunts Vertrag in einem Jahr aus – und als Nationalspieler dürfte er auch für andere Clubs interessant sein. „Es besteht überhaupt keine Eile für eine Vertragsverlängerung“, sagt Hunt. Er ist ein bisschen hin- und hergerissen. Zum einen will das Bremer Eigengewächs nicht ausschließen, Werder irgendwann einmal zu verlassen, anderseits weiß Hunt auch: „Der Verein hat auch in schwierigen Phasen zu mir gehalten. Man soll nicht sofort weglaufen, nur weil es mal schlecht läuft.“ Diese Phase dauert allerdings schon drei Jahre – und Hunt gesteht: „Damit kann keiner zufrieden sein, ich auch nicht. Ich will wieder oben mitspielen.“

In Wolfsburg könnte ihm das vielleicht eher gelingen. Der VW-Club besitzt wesentlich bessere finanzielle Möglichkeiten als Werder, um eine Toptruppe zusammenzustellen. Und VfL-Manager Klaus Allofs soll heiß auf Hunt sein. Doch der Bremer meint zu einem möglichen Wechsel zu den Niedersachsen ziemlich eindeutig: „Das kann ich mir nicht vorstellen.“ · kni

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