Hüftbeuger-Verletzung wirft Torwart zurück

Wolfs verkorkstes Jahr: Die nächste lange Pause

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Raphael Wolf

Bremen - Was auch immer dieses Jahr für Raphael Wolf noch bringt – für Werders Torhüter ist es jetzt schon eins zum Abhaken.

Im April Stammplatz-Verlust an Leihspieler Koen Casteels, Hüftverletzung im Mai, Operation im Juni, danach Reha statt Sommervorbereitung, seit Saisonbeginn nur zwei Partien in der U23 zum Sammeln von Spielpraxis. Und mehr Einsätze werden für den 27-Jährigen bis zum Herbst nicht dazukommen. Denn Wolf fällt nach seiner am Freitagabend erlittenen Verletzung im Drittliga-Heimspiel von Werder II gegen den 1. FC Magdeburg bis zum Herbst aus. „Jetzt wird er wieder mindestens drei bis vier Wochen fehlen“, prognostizierte Chefcoach Viktor Skripnik am Samstag, als er vom Ergebnis der Untersuchung erfuhr: Wolf zog sich einen Muskelfaserriss am Hüftbeuger zu. U23-Trainer Alexander Nouri musste ihn deshalb zur Pause auswechseln.

Werders U23 spielt 1:1 gegen Magdeburg

Beschwerden mit diesem Muskel können langwierig sein. Bei Werder musste das zuletzt Clemens Fritz feststellen, der wegen Problemen mit dem rechten Hüftbeuger Anfang vergangenen Jahres die komplette Wintervorbereitung verpasst hatte. Zwischenzeitlich stand sogar eine Operation im Raum. Zwei Monate brauchte er damals für sein Comeback.

ck

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