Die große Chance für den Linksverteidiger

„Hopp oder top“ für Hartherz

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F. Hartherz

Werder-Bremen - ZELL · Florian Hartherz beginnt das Gespräch mit einem Gruß: „Gute Besserung, Lukas. Das wünscht man keinem.“ Doch es ist nun einmal so, dass Hartherz von der Verletzung seines direkten Konkurrenten Lukas Schmitz (Fußwurzelbruch) profitieren könnte und deshalb in den Fokus rückt.

Trainer Robin Dutt hat den 20-Jährigen neben Aleksandar Ignjovski zum ersten Anwärter gemacht. „Er ist ein sehr talentierter Spieler mit viel Potenzial“, lobt der Coach, sagt aber auch: „Florian ist noch sehr jung, wir müssen noch unglaublich viel mit ihm arbeiten – gerade taktisch.“

Hartherz hat nicht ohne Grund vor anderthalb Jahren seinen Stammplatz nach zehn Spielen in Serie verloren. Der damalige Coach Thomas Schaaf vertraute ihm nie mehr. „Das war eine schwierige Zeit“, erinnert sich Hartherz. Er macht das äußerst ungerne: „Ich kann und will das Jahr nicht erkläre, ich will es einfach nur vergessen und jetzt bei null anfangen, Vollgas geben und Spaß am Fußball haben.“ In den zwei Wochen unter Dutt habe das schon ganz gut geklappt, glaubt der ehemalige Wolfsburger.

Nun geht es in die entscheidende Phase, denn für Hartherz gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder er nutzt seine Chance bei Werder, oder er geht weg. „Ein junger Spieler muss spielen. Noch ein Jahr mit der U 23 in der Regionalliga wäre nicht sinnvoll“, sagt er und beschreibt sein Motto für die nächsten Wochen: „Hopp oder top!“ · kni

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