Holzhäuser: „Bremen ist nervös, das hat man gesehen“

Werder-Bremen - BREMEN/LEVERKUSEN (csa) · Werder macht Druck nach oben – und bekommt von unten Saures. Wolfgang Holzhäuser, Clubchef von Verfolger Bayer Leverkusen, hat im Bremer 1:0-Sieg über den 1. FC Köln eine Chance für sein Team erkannt.

„Wir sind Werder wieder etwas näher auf die Pelle gerückt. Bremen ist nervös, das hat man gegen Köln gesehen“, sagte Holzhäuser dem „Express“ und versucht es mit den gleichen Psycho-Spielchen, mit denen die Bremer bei Schalke 04 Schwächen schaffen wollen. „Nach meinem Kenntnisstand ist Werder darauf angewiesen, Champions League zu spielen. Die Spieler, die Werder hat, sind ja nicht so günstig“, meinte Holzhäuser und deutete damit einen personellen Aderlass in Bremen an, falls Platz drei verpasst werden sollte. Aber ob das für Unruhe an der Weser sorgt?

In einem hat Holzhäuser jedoch definitiv recht: Bayer ist nach dem 3:0 gegen Hannover ganz nah dran an Werder. Nur zwei Tore sind es noch. Was bedeutet: Selbst wenn die Bremer auf Schalke gewinnen sollten, könnte Leverkusen mit einem um drei Tore höheren Sieg über Schlusslicht Hertha vorbeiziehen. „Ich bin optimistisch“, sagte Holzhäuser.

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