„Gott sei dank haben wir eine Rückkaufoption“

Holt Werder Füllkrug zurück?

Noch jubelt Niclas Füllkrug mit voller Wucht für den 1. FC Nürnberg, bald vielleicht wieder für Werder. - Foto: imago

bremen - 24 Spiele, zehn Tore – für Niclas Füllkrug läuft es beim 1. FC Nürnberg in der Zweiten Liga richtig gut. Da schauen viele Erstligisten ganz genau hin. Angeblich soll der Hamburger SV ein Auge auf den 23-Jährigen geworfen haben. Doch sie haben alle keine Chnace, wenn der SV Werder ernst macht. „Gott sei dank haben wir eine Rückkaufoption“, sagt Thomas Eichin. Für eine geschätzte Ablösesumme von 300 000 Euro hatte der Werder-Sportchef den Stürmer im Sommer 2014 an den 1. FC Nürnberg verkauft, nun kann er ihn für angeblich 1,8 Millionen Euro zurückholen.

Die Summe will Eichin nicht bestätigen, dafür aber die zweite Chance: „Wir haben das bei vielen Spielern gemacht – für den Fall, dass sie durch die Decke gehen. Wir wollten keinen zweiten Fall Kruse erleben.“ 2009 hatten die Bremer das Riesentalent zum FC St. Pauli ziehen lassen. Über den Umweg Zweite Liga wurde Kruse dann zum Star, und Werder schaute in die Röhre.

Bei Füllkrug muss das nicht passieren. Werder kann nun zuschnappen. „Natürlich beobachten wir seine Entwicklung, er macht einen guten Job“, sagt Eichin. Direkten Kontakt zum Spieler habe es aber bislang nicht gegeben. Das muss nichts heißen, so etwas läuft ohnehin zunächst über die Agenten.

Füllkrug, dessen Vertrag beim Club bis 2017 läuft, hat sich erst vor wenigen Tagen klar positioniert. „Bei Aufstieg wäre es Quatsch, den FCN zu verlassen“, sagte er bei Sky, schränkte aber ein: „Man muss immer schauen, was passiert.“ Und zwar zuerst in Bremen . . . - kni

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